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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Hello! (: 

I use this blog for my fanfictions. 
You can find The Avengers and BBC Sherlock here. 
Maybe some other Fandoms will follow. 

I’ll write in German and in English.</description><title>» From Earth to Asgard «</title><generator>Tumblr (3.0; @earthtoasgard)</generator><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/</link><item><title>Wein in der Universität</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;River/Eleven Smut. Nicht sehr explizit. Zeitpunkt der Geschichte: Zwischen Manhattan und The Snowmen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein erster Versuch, Smut zu schreiben. Ich kann das nicht /D Für Marie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;___________________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Musik erfüllte ganz leise Rivers privaten Raum in der Universität, der im Dämmerlicht des Abends die Unordnung verschluckte. Hier und da lagen Bücher auf dem Boden, als wären sie wahllos dort hingeworfen worden, doch der Doctor erkannte eine gewisse Dynamik. Er kannte River mittlerweile einfach zu gut.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch, wenn sie ihn nun mit erstaunlich jungen Augen anblickte, während sie ihre Arme über seine Schulter gelegt hatte und hinter seinem Kopf das Rotweinglas hielt. Ihr Lächeln betörte ihn wie eh und je und es war, als würde ihre Anwesenheit seinen Schmerz in die hintersten Ecken seiner Herzen zurück drängen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Also“, begann River und ihr Lächeln verwandelte sich in ein neckisches Grinsen. „Würdest du mir das mit der implizierten Hochzeit von vorhin jetzt mal erklären?“&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch der Doctor schmunzelte, es war so wohltuend, das endlich mal wieder zu können. Wie jung und unwissend sie war! Diese River hatte noch nicht viel leiden müssen, sie wusste nicht, wodurch sie, er selbst und ihre Eltern durchgehen würden. Diese River war noch tückischer als sonst und genau das war es, was er nun brauchte. Denn in ihrer Tücke lag eine wunderbare Ablenkung.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Er versank in ihrem Anblick und war froh, hergekommen zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Das solltest du besser selber erleben, Liebes“, sagte er nur schlicht und strich ihr über den Rücken.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Rivers Grinsen wurde noch ein wenig breiter, bevor sie ihn sanft küsste. Ihre Lippen schmeckten nach dem Wein und ihre Locken kitzelten ihn an der Schläfe. Eine sehr anregende Mischung.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Dann ließ sie wieder von ihm ab und sah ihn durch ihre großen, grünen Augen an.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Du weißt, dass ich mich nicht mit dieser Antwort zufrieden gebe, oder?“, murmelte sie, bevor sie ihre Lippen ganz leicht auf seinen Mundwinkel legte.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Erneut diese angenehme Mischung. „Ich hätte gerne ein Glas Wein“, sagte er statt zu antworten, und sie ließ ihn sichtlich unzufrieden los.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch er wollte sie am liebsten direkt wieder umfassen, doch er zügelte sich.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Du trinkst Wein, Sweetie?“, fragte River und er nahm ihre eleganten Bewegungen auf, um sie abzuspeichern. Das hier war wirklich Balsam für seine Seele.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Nein.“&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die blonde Frau nahm die Flasche und reichte sie dem Doctor. Dieser nahm ein paar Schlücke und verzog das Gesicht, dann schlang er erneut seine Arme um ihren Körper, der nun warm an seinem lehnte.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;River Grinsen war nun einem ernsteren, doch nicht unfreundlichen Blick gewichen. Mit einer Hand öffnete sie den obersten Knopf seines Hemdes, was gut tat, da ihm immer wärmer wurde. Ob es am Wein lag oder an ihr, er vermochte es nicht zu sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Du bist so alt“, flüsterte sie sanft, und legte nun ihre Wange an seinen Hals. Er konnte ihren Atem auf seiner Haut spüren, dort, wo eigentlich seine Fliege hätte sitzen müssen. Zärtlich drückte sie ihm einen Kuss auf die Haut, während er ihr Haar küsste.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie öffnete zwei weitere Knöpfe und fuhr mit ihrer Hand über seine Brust. Der sanfte Druck ihrer Fingernägel ließ ihn wünschen, dass sie auch ihre andere Hand dort platzierte, doch diese lag immer noch auf seinem Rücken.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Im nächsten Moment hatte er sie hochgezogen, so dass sie auf den Zehenspitzen stand und seine Lippen verlangend auf ihre gedrückt. Sie öffnete ihren Mund und ihr süßer Atem traf warm auf den seinen. Ihre Zunge streifte die seine, und ein Schauern ging durch seinen Körper. Er hatte sich das zu lange verwehrt.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ihre Hände tasteten nun nach seinem Gürtel und während sie sich weiter küssten, befreite sie ihn davon.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Dass er die Flasche hatte fallen lassen, hatte er kaum gehört.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Begierig berührte er sie, streichelte ihr über die Hüften und ihren Po, den sie selbst so sehr an sich mochte. Er lachte leise bei diesem Gedanken und sie stimmte mit ein, einfach nur aus Freude daraus, dass sie hier zusammen waren.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenige Augenblicke später hatte sie ihn auf das Bett gedrückt, und sich auf seinen Schoß gesetzt. Wie er so dalag und ihren Unterkörper auf dem seinen spürte, durchfuhr ihn ein starkes Verlangen. River grinste, als sie genau dieses Verlangen unter sich wahrnahm.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Dann fuhr sie mit den Händen über seinen Körper und legte sich auf ihn. Ihre Nähe war wundervoll, und er schlang seine langen Arme um sie, zog sie neben sich und rollte sich dann so, dass er oben lag. Sie küsste ihn sanft unter dem etwas zu großen Kinn und murmelte „Doctor“, während er am Reißverschluss ihres Kleides hantierte. Noch einmal trennten sie sich voneinander, dann hatten sie sich von all ihrer Kleidung befreit. Während der Doctor River betrachtete, fuhr sie die Konturen seines Körpers mit den Fingern nach. Erst streichelte sie seine Schulterblätter, dann fuhr sie an seinen Seiten hinab, immer weiter hinunter. Er lag immer noch über ihr und genoss das erregende Kitzeln ihrer Berührungen, dann drückte er seinen Unterkörper auf den ihren.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;River spreizte ihre Beine, und das Verlangen der beiden wurde endlich erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Er drang in sie ein und erntete dafür ein freudiges Stöhnen, dass von einer Umklammerung ihrerseits unterstrichen wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Dabei lehnte sie den Kopf in den Nacken und entblößte so ihren Hals.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Indes bewegte er rhythmisch seine Hüfte, erst langsam, dann immer schneller. Seine Hände fuhren über ihre Brüste, und beide jauchzten sie.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ob andere im Haus sie hörten, war ihnen egal. Sie war so jung und konnte sich nicht satt an ihm sehen und er war so alt und brauchte ihre Nähe um wenigstens für eine kurze Zeit glücklich zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;River hob ihre Hüfte, so dass er noch tiefer kam und ihr Jauchzen wurde zu einem stummen Schrei der Verzückung.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch der Doctor war nun am Höhepunkt angelangt und er spürte, wie sein Drang im Unterkörper sich entlud.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Er beugte sich tiefer herunter, so dass sie sich gegenseitig halten konnten. Völlig verschwitzt küssten sie sich, dann schob er seinen Unterkörper von ihr.  &lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die blonde Frau seufzte zufrieden, bevor sie den Time Lord ansah, die Hände an seiner Brust, die seinen in ihrem Nacken.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Der arme Wein“, sagte sie lachend und er stimmte mit ein.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/38915103325</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/38915103325</guid><pubDate>Thu, 27 Dec 2012 02:59:40 +0100</pubDate></item><item><title>Sons of Odin: Die Chitauri</title><description>&lt;p&gt;Dass dieses Kapitel noch mal kommt, hätte ich auch nicht gedacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann keine Kampfszenen schreiben und bin demnach nicht ganz glücklich hiermit D:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Immer noch verwundert, aber doch glücklich über die Entscheidung seines Vaters, ritt Thor zum Rande Asgards, die Rüstung leuchtend im Abendlicht. Neben ihm ritt im selben, schnellen Tempo sein Bruder, der einen nachdenklichen und verbissenen Gesichtsausdruck hatte. Was ging wohl in ihm vor? Ob er sich freute, dass sein Vater ihn in die Schlacht schickte? Oder sah er es weiterhin als Bestrafung für seine Vergehen auf Midgard an? Denn trotz der Tatsache, dass sein Vater ihn nun nicht mehr einsperrte, gab es da ein großes Manko: Loki hatte seine Kräfte nicht zurück und war demnach weiterhin verwundbar. Aber würde ihn Odin als Sterblichen in die Schlacht schicken? Was hatte das zu bedeuten?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Bald erreichten sie die Klippe, die für den Kampf ausersehen worden war. Das Licht war schummrig und keiner wusste, wann genau die Schlacht beginnen würde. Überall standen die Männer und Frauen in Kampfposition, mit wachsamen Augen und schnaubenden Schlachtrössern. Bald hatte Thor das schöne Tier von Sif ausgemacht, das seine Herrin mit Stolz und Treue trug. Sif nickte ihm zu und warf dann einen verärgerten Blick hinüber zu Loki. Sie konnte nicht verstehen, warum es ihm gestattet war, mit den stolzen Kriegern Asgards zu kämpfen, das wusste Thor. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Loki hingegen ignorierte alle bösen Blicke und starrte in die Luft, dort, wo sich weit entfernt die Chitauri aufgestellt hatten. Nur das Schimmern ihrer Rüstungen war zu erkennen, noch waren sie zu weit entfernt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Ich frage mich, wann die Schlacht beginnen wird&amp;#8221;, murmelte Thor leise, doch Loki hatte ihn gehört. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Nicht, bevor der Allvater kommen wird. Den Chitauri ist bewusst, dass die Asen ein starkes Volk sind.&amp;#8221;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Und was werden sie tun, wenn er ankommt?&amp;#8221;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Loki zischte. „Das werden wir gleich erfahren, sei still.&amp;#8221; Es gefiel Thor gar nicht, dass Loki so mit ihm sprach, trotz all der brüderlichen Gefühle, die er für ihn empfand. Doch er konnte seinen Missmut nicht ausdrücken, denn eine Bewegung in seinem Augenwinkel lenkte ihn ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Tatsächlich konnte man nun das achtbeinige Pferd Odins erkennen und bald darauf den Allvater selbst. Die Menge der Krieger teilte sich ergeben und blickte ihn mit grimmigen, entschlossenen Blicken an. Sie würden alles für seinen Schutz und den von Asgard geben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Als der Allvater seine beiden Söhne erreicht hatte, herrschte völlige Stille unter ihnen. Thor beobachtete ebenso still, wie sein Vater zwischen ihn und Loki ritt und schließlich die Stimme erhob. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Chitauri&amp;#8221;, sagte er mit donnernder Stimme und es war klar, dass sie ihn hörten. „Lasst ab von Asgard, lasst ab von eurem Plan, Loki Laufeyson gefangen zu nehmen. Er mag Fehler begangen haben, aber ich versichere euch, dass er eurem Volk nicht mehr schaden will und es auch nicht mehr kann. Ich habe ihn bestraft und dafür gesorgt, dass er Asgard nicht verlassen wird. Zieht euch zurück und wir ersparen uns allen einen Kampf, der beiden Seiten ansonsten schwere Verluste einbringen wird.&amp;#8221;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Aus der Ferne vernahm Thor nun ein schauriges Dröhnen, dass ihm die Haare zu Berge stehen ließ. Er blickte hinüber zu den anderen Kämpfern und sah, dass sie ähnlich erschauderten. Nur Loki regte sich nicht - doch seine Muskeln schienen angespannt zu sein, so als wollte er in der nächsten Sekunde losstürzen. Thor konnte nur erahnen, wie sehr es ihn belastete, dass Asgard wegen ihm in den Krieg zog. Denn was auch immer er gesagt hatte, Thor wusste, dass dieses Land für Loki die wahre Heimat war. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Das Dröhnen schwoll zu einer furchtbaren, starken Stimme an und formte sich dann langsam und rasselnd zu Worten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Gebt ihn uns und wir lassen von dem Kampf ab. Sollte ihr ihn uns verweigern, sehen wir keine andere Möglichkeit, als zu kämpfen. Und wir, die Chitauri, werden siegreich sein.&amp;#8221;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Thor sah, wie Sif verächtlich schnaufte, doch Lokis Reaktion lenkte ihn ab. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Sein Bruder hielt den Kopf gesenkt und es sah aus, als starre er auf den Hals seines Pferdes. Seine Finger hielten die Zügel so verkrampft, dass die Knöchel weiß hervor traten. Mit einem Schlag war Thor endlich bewusst, was sein Bruder dachte und durchlitt: Er hatte Angst. Nie würde er das gestehen, doch er hatte Angst, dass der Allvater ihn hergeben würde um Asgard zu retten. Und vermutlich zog Loki es selbst in Betracht, da er hoffte, dass er Asgard damit schützen konnte. Dann wurde sein Ausdruck schlaff. Er hob den Kopf wieder an, doch nicht so, dass er die Chitauri erblicken konnte. Er wirkte plötzlich nicht mehr verängstigt, aber auch nicht entschlossen – er wirkte nichtssagend, gar lustlos. Zu welcher Erkenntnis war er gekommen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Thor zwang sich, den Blick von seinem Bruder zu lösen. Stattdessen wartete er gespannt auf die nächsten Worte seines Vaters. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mit meinen Männern und Frauen in den Krieg gegen Euch zu ziehen“, war dessen Antwort. Odin erhob seine Waffe und es schien als wären alle Augen – die der Chitauri und die der Asen – auf ihn gerichtet, während Sleipnir die vier Vorderbeine in die Luft streckte. Doch die erhabene Szene wurde vom rasselnden Kreischen der Gegner durchbrochen, die nun schnell auf das Festland Asgards zu kamen und bald die ersten Klippen hinter sich ließen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Auch in den Reihen der Asen brachen die ersten Soldaten los, mit auf die Feinde gerichteten Speeren, Pfeilen und Schwertern. Bald trafen die Gegner aufeinander und auch Thor hatte seinem Ross die Sporen in die Flanken gedrückt um den Feinen entgegen zu galoppieren. Während er Mjölnir in der Hand schwang und mit seiner Kraft die ersten Chitauri von ihren Flugmaschinen herunterriss, brach die Schlacht richtig los. Bald dröhnte und erzitterte die Luft nur so von klirrenden Schwertern, die aufeinander trafen und von Schreien, die den Tod eines Gegners oder eines Verbündeten bedeuteten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Thor konnte erkennen, wie Asen, die er sein ganzes Leben lang gekannt hatte, fielen, aber auch, wie andere zurück schlugen. Ein Axthieb und Volstagg hatte die Kette der fliegenden Chitauri durchbrochen und sie von ihren Fluggeräten gestoßen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Ein schneller Speerstoß und eine junge Asin, die er nicht kannte, hatte gleich zwei ihrer Feinde getötet. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Mittlerweile saß auch Thor nicht mehr auf seinem Pferd. Er hatte die Stiefel im Dreck vergraben, der an seinen Kleidern genauso haftete wie am Boden selbst. Das Schlachtfeld hatte sich in eine Schlammpfütze verwandelt, die dank des Chaos überall herumspritze. Es schien, als würde jede Richtung nur aus Schlamm bestehen, selbst der Himmel. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Der Sohn Odins schwang seinen Hammer mit aller Kraft und hatte so schon dutzende Chitauri erledigt. Er erkannte im Getümmel ihre Strategie, denn sie schienen sich alleine nicht an ihn heran zu trauen. Ungefähr sechs von ihnen hatten einen Kreis um ihn gebildet, den sie immer enger zogen. Ihre seltsamen Schreie konnte er nicht entziffern, doch er nahm stark an, dass sie nicht im Kampf um New York dabei gewesen waren, denn sie schienen nicht zu wissen, wer er war. Ein Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des blonden Gottes aus, als er Mjölnir über seinen Kopf schwang und ihn an der Schlaufe herum wirbelte. Sollten sie ihn kennen lernen! Immerhin war er der Gott des Donners! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Es war fast zu einfach. Die Blitze hatten seine Gegner schneller erledigt, als er zusehen konnte. Auch der Nachschub an Feinden hatte keine Chance. Selbst die am Himmel erscheinenden, riesigen Flugwesen waren kein gefährlicher Gegner für die talentierten Asen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Alles schien wie in einem Rausch an Thor vorbei zu ziehen und langsam verstand er. Nein, das war nicht richtig. Er hatte mit außergewöhnlichen Menschen von Midgard gegen diese Kreaturen gekämpft. Es war ein furchtbarer, anstrengender Kampf gewesen. Und auch wenn sie nun zahlreicher und auch machtvoller waren - &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Das hier war kein Kampf. Es war eine Ablenkung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Thor schrie sein Entsetzen heraus und ließ die Chitauri in seiner Nähe die Wut spüren, die sich in ihm ansammelte. Ein paar Schwünge seines Hammers und er flog durch die Luft, ließ alles hinter sich zurück. Das Schlachtfeld verschwamm nun zu einer scheinbar endlosen Masse aus Kämpfern und Schlamm. Es war beinahe unmöglich, etwas auszumachen. Doch er zwang sich, klar zu denken, sich zu konzentrieren. Und tatsächlich: Am Rand einer abgelegenen Klippe leuchtete eine Rüstung, wie ein kleiner, grün-goldener Schimmer. Thor landete etwa 10 Meter von seinem Bruder entfernt. Er brauchte einige Augenblicke, um die Situation zu analysieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Loki lag flach mit dem Bauch auf dem Boden und mit einer Hand hielt er den Allvater, dessen Gewand im Wind flatterte und dessen Beine in die Tiefe zeigten. Odin sah seinen Adoptivsohn an, so wie dieser ihn nur einige Monate früher angesehen hatte. Es war, als würde die Ironie der Situation Thors Herz zerdrücken. Neben Loki stand der Anführer der Chitauri, Thanos. Er hielt das messerartige Ende seines Stabes an Lokis Hals und seine ganze Gestalt schien die Brutalität und die Rachsucht herauszuschreien, die er vertrat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Sein Blick war auf den Donnergott gerichtet. „Der zweite Sohn“, zischte er und das Geräusch fuhr Thor in die Glieder. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Einen Schritt näher und ich schneide seinen Hals durch. Dann sind sie beide tot.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;Thor wagte es nicht, sich zu rühren. Er umfasste nur den Griff Mjölnirs so fest wie er konnte. In seiner Hilflosigkeit wagte er es kaum, zu atmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;„Gut erzogen ist er ja“, setzte Thanos fort. Dann sah er Loki an. „Und nun, Loki Laufeyson: Lass los.“    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/37862041650</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/37862041650</guid><pubDate>Thu, 13 Dec 2012 23:52:00 +0100</pubDate><category>Sons of odin</category><category>Fanfiction</category><category>Thor</category><category>Loki</category><category>German</category></item><item><title>Das weiße Haus bei Nacht</title><description>&lt;p&gt;Erstes Kapitel einer eigenen Geschichte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Geschichte beginnt an einem unschönen, regnerischen Novembertag. So ein Tag, an dem man am Liebsten zu Hause bleibt, sich Wasser aufbrüht und dem Teebeutel dabei zuguckt, wie er seine Aromen wie kleine, farbige Wolken abgibt. Dass diese Wetterlage auch noch auf einen Montag viel, gefiel niemandem - aber am aller wenigsten wohl Charles Writtley.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als er durch die grau-weißen, kahlen Flure der Universität ging, wünschte er sich nichts sehnlicher als ein Verabredung mit seinem Kopfkissen und der Fernbedienung. Doch leider warteten über zweihundert Erstsemestler darauf, dass er sich vor ihnen hinstellte und pausenlos über die modernere Geschichte redete, während sie ihre Köpfe auf die Tische legten und sich vom Wochenende erholten. Warum war er noch mal Dozent geworden? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls waren seine Gedanken nicht gerade fröhlich, als er die Tür zu seinem Büro aufschloss und die Aktentasche in die Ecke feuerte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen missmutigen Blick auf die noch zu korrigierenden Hausarbeiten werfend, schaltete er die Kaffeemaschine an und bahnte sich seinen Weg durch das hier herrschende Chaos. Da nächste Woche die Sprechstunden begannen, sollte er wohl einmal aufräumen, doch das würde sicher einen ganzen Tag dauern. Zeit, die er nicht hatte, zumindest, wenn es nach seinen Vorgesetzten ging.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Okay, hör auf zu trödeln&amp;#8221;, murmelte er zu sich selbst. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Moment klopfte es an der Tür. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Charles grinste. &amp;#8220;Das muss Schicksal sein.&amp;#8221; Ein Grund, sich vor den Hausarbeiten zu drücken? Immer her damit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem großen Schritt, der dank seiner langen Beine wirklich gewaltig war, trat er über die Papierstapel, die auf dem Boden verteilt waren und öffnete die Tür. Vor ihm stand Professor Arabella Gleywritch, eine ältere Dame, die scheinbar fest zur Inneneinrichtung der Universität gehörte und die wirklich jeder im Lehrstuhl kannte. Sie unterrichtete Archäologie und war ein wirkliches Genie in ihrem Fach, doch alles andere überforderte sie maßlos und sei es nur, dass sie einen Schraubenschlüssel benutzen sollte. Auch heute schien es um genau so einen Fall zu gehen, denn ihre kleinen, weißen Locken zitterten vor Aufregung und sie lächelte ihn entschuldigend an. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Charles, mein Lieber&amp;#8221;, begann sie, &amp;#8220;Ich habe heute einen alten Wandschrank geliefert bekommen, den sie aus der Ruine des Marshall-Hauses geborgen haben. Du weißt schon, das alte Herrenhaus mit den zwei blauen Türmen. Wenn man etwa fünfzig Meilen lang den alten Highway Richtung Osten lang fährt kann man es kaum übersehen. Es steht direkt an der Straße. Weißt du, dieses Haus hat eine wirklich tolle Geschichte und ich kann es kaum glauben, dass die Eigentümer mir erlaubt haben, etwas daraus zu untersuchen. Es ist um 1720 entstanden, noch vor der Revolution und hat diese bemerkenswerte architektonische Struktur im Seitenflügel..&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ging es eine ganze Weile weiter, bis Charles es schaffte, sie zu bremsen. Sie schien wie aus einem Traum zu erwachen und lächelte verlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Entschuldige, entschuldige. Du merkst, mir liegt wirklich viel an diesem Schrank. Das Problem ist, dass ich ihn nicht auf bekomme und es dauert noch zwei Stunden, bis die anderen Mitglieder der Fakultät auftauchen. So lange mag ich aber nicht warten. Doch da fiel mir auf, dass bei dir schon Licht brannte und ich dachte, so ein fleißiger, junger Mann, der schon zwei Stunden früher da ist, mag mir vielleicht helfen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Charles hüstelte - zum Glück gingen die Hefte auf seinem Schreibtisch im allgemeinen Chaos unter, denn sonst hätte sie gewusst, dass er nur früher da war, weil er am Wochenende zu faul gewesen war, sie zu berichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ja, er konnte Professor Gleywritch gut leiden, also willigte er ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsam gingen sie die noch dunklen, ungeschmückten Gänge entlang, bis zu den Räumen der Archäologen. Währenddessen versuchte sie krampfhaft, ein Gespräch aufzubauen. Leider war Charles nicht der Beste darin, und so herrschte einige Zeit lang peinliche Stille. Warum war dieses Gebäude nur so verdammt groß?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das Wetter ist wirklich nicht angenehm, nicht wahr?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das stimmt.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Aber es ist ja auch November.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Ja.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Bald kommt bestimmt der erste Schnee.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Kann gut sein.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Wobei Sie als Brite doch sicher den Regen mögen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Endlich hatte sie einen Punkt getroffen, der es Charles erlaubte, aus sich herauszukommen. Leider nicht auf eine positive Weise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Dieses gottverdammte Element was da von eurem Himmel fällt hat nichts mit dem wunderschönen Regenperlen meines Heimatlandes zu tun! Wenn es hier regnet, fühlt es sich an, als würde das Land darüber weinen, dass es amerikanisch ist. Wenn es bei uns regnet, ist es die pure Erfrischung, es duftet nach Frühling - selbst im Herbst! Und jeder Tropfen liebkost die Erde, wie es ein Liebespaar tun würde!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er gestikulierte dabei heftigst und blieb stehen, während er förmlich sehen konnte, dass Professor Gleywritch innerlich Tränen lachte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Okay, wir sind da&amp;#8221;, gluckste sie und öffnete eine schwere, weiße Metalltür, die scheinbar die wertvollen Kunstwerke im Inneren schützen sollte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Augenblick, in dem Charles die Tür öffnete, fühlte er sich besser. Hatte er grade noch gedacht, dass in seinem Büro Chaos herrschte, so wurde er nun eines Besseren belehrt: Hier lag alles Kreuz und Quer. An den Wänden hingen große Plakate die irgendwelche Ausgrabungsorte beschrieben, sowie ein Bild eines älteren Mannes, der herrisch über die Szenerie hinwegblickte. Es schien, als würden ihm die dreckigen Laken und über die Tische und Boden verstreuten Bücher missfallen, die keine Struktur und keinen Raum zum Arbeiten offenbarten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Mitte dieses unglaublichen Durcheinanders stand ein alter, birnenförmiger Schrank, der aus einem dunklen Holz gefertigt worden war. Was für ein Holz es war, wusste Charles nicht, doch es sah überaus edel aus. Ihm gefiel der Schrank sofort. Ohne mit der Wimper zu zucken hüpfte er über die verstreuten Utensilien und schnappte sich einen Hammer, der schon auf einem Tisch bereit lag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Professor Gleywritch hatte nun eine verängstigte Mine aufgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Seien Sie vorsichtig. Angeblich ist der Schrank so alt wie das Haus selbst.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Keine Sorge. Das Schloss scheint eh schon ziemlich mitgenommen zu sein, das dürfte ich mit etwas Gewalt schon aufbekommen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Warten Sie, alleine das Schloss ist schon ein wichtiges Fundstü-&amp;#8220;, doch er hatte es schon mit all seiner Kraft abgeschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Naja, was solls. Nun ist er immerhin offen.&amp;#8221; Die Professorin kam herüber und betätschelte die Überreste des Schlosses. Charles zog entschuldigend die Schultern hoch. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Nun gut, wollen Sie den Schrank nicht öffnen?&amp;#8221;, fragte er betont freundlich, da er ein schlechtes Gewissen hatte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Antwort bekam er nur ein kurzes Nicken. Ganz sanft berührte, ja streichelte sie fast das Holz mit ihren behandschuhten Händen. Dann öffnete sie ihn, während die Wissbegierde in ihren Augen funkelte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Innen befand sich- ein Mädchen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Helloweenkostüm. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Sekunden lang starrte sie nur die beiden Professoren an und sie starrten ungläubig zurück. Erst dann regte sie sich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Professor Gleywritch schien entsetzt. Sie fing an zu reden, während ihre Stimme von Wort zu Wort lauter wurde. &amp;#8220;W-was? Das war alles nur ein Scherz? Ihr undankbaren Gören! Sag, wie heißt du und wer ist dein Hauptdozent? Dem werde ich aber gehörig die Meinung geigen!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Mädchen (eingehüllt in ein weißes Kleid, mit strähnigen Haaren und Blut am Mundwinkel) schaute die beiden aus großen, blauen Augen an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Endlich!&amp;#8221;, seufzte sie nur und hüpfte heraus, wobei sie nun barfuß auf den Büchern stand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Was endlich? Hast wohl zwei Tage darin verbracht? In diesem schrecklichen Halloween-Kleid? Na warte, das gibt Ärger!&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Charles hatte die Professorin noch nie so außer sich gesehen. Er fand es eher amüsant als erschreckend, denn ihre Haare wippten wieder vor und zurück, doch er verkniff sich das Lachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Sag schon, wie heißt du? Welcher Fakultät entstammst du? So unverschämte Menschen gibt es in meinem Fachbereich nicht!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Elle heiße ich, Ma&amp;#8217;am. Und das mit dem Streich tut mir wirklich leid. Und äh..&amp;#8221; Sie schaute sich kurz um und entdeckte Charles. &amp;#8220;Ich komme aus dem selben Fachbereich wie er dort!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt hörte Charles auf zu grinsen. Was hatte eine Geschichtsstudentin in diesem Abschnitt der Universität zu suchen? Und warum spielte sie nicht ihm einen Streich sondern der allgemein beliebten Professorin Gleywritch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch er hatte keine Zeit, darüber nachzudenken, denn er wurde schon beschimpft. &amp;#8220;Bringen Sie sie hier raus, Charles! Und sorgen Sie dafür, dass sie großen Ärger bekommt!&amp;#8221;, schnaufte die kleine, alte Frau letzten Endes und ihre Nasenflügel bebten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sicherheitshalber zog er das Mädchen aus der Reichweite der Professorin. Ohne ein Wort der Verabschiedung gingen die Beiden hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Na super, als hätte ich nicht schon genug Ärger am Hals&amp;#8221;, seufzte er und sah sie an. Sie versuchte derweil, sich das Kunstblut aus dem Mundwinkel zu wischen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann schmunzelte sie und blickte zurück. &amp;#8220;Tut mir leid, dass du wegen mir Ärger hast.  Ich wollte das wirklich nicht. Wie heißt du?&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Charles Writtley. Das müsstest du doch eigentlich wissen, wenn du aus meinem Fachbereich bist.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Oh, bist du so bekannt dort, Charles?&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Ich bin einer der gottverdammten Hauptdozenten!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Oh WAS. Du wirkst so jung. Tut mir leid. Kannst du mir sagen, welchen Tag wir heute haben?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Wie lange warst du dort drin?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Lange.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Hast du keinen Durst?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Oh, ähm.. doch.&amp;#8221; Sie lachte nun. &amp;#8220;Ich bin Elle.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das sagtest du bereits.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Stimmt. Welchen Tag haben wir nun?&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Den dritten November.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;2064?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Ähm, nein? Leidest du an Dehydrierung?&amp;#8221; Sicherheitshalber blieb er stehen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &amp;#8221;Nein. Welches Jahr ist es nun?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;2079. Und nun lass diese doofen Witze. Als Bestrafung setzt du dich gleich in diesem Aufzug in meine Vorlesung, verstanden, junges Fräulein?&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er wollte sie nicht wirklich Bestrafen, denn immerhin hatte er dank ihr nicht die Hausaufgaben korrigieren müssen. Und der Anblick der wütenden Professorin hatte seine Laune wirklich gebessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Und wehe du kommst nicht!&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann schritt er davon, wobei er noch bemerkte, was für einen geschockten Blick sie ihm zuwarf. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;2079.&amp;#8221; &lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/35366413751</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/35366413751</guid><pubDate>Sat, 10 Nov 2012 00:26:00 +0100</pubDate></item><item><title>Ein Anfang</title><description>&lt;p&gt;Manche Menschen sagen, dass ein Augenblick das Leben völlig verändern kann. Andere sagen, dass die gegebenen Einflüsse sich so auf einen Tag auswirken können, dass er wie ein einziger Moment im Gedächtnis hängen bleibt. Das kann alles sein - der 17. Geburtstag, die Beförderung zum Vorstandsmitglied, der Tod des Onkels zweiten Grades oder aber die Geburt des eigenen Kindes. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann scheint die Welt still zu stehen, doch letzten Endes sind es doch nur Erinnerungsfetzen, kurze Momente des klaren Erinnerns. Nicht weiter von Belang für die Menschheit. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch was, wenn sich genau das ändert? Wenn diese kurzen Augenblicke, diese verschwommenen Bruchstücke alles sind, was dein Leben ausmacht? Und was, wenn nicht nur dein eigenes Glück von ihnen abhängig ist? Dann werden diese Momente das Wichtigste, was dieser Planet je gesehen hat. Sie werden eindrucksvoll und manchmal, so wie in meinem Fall, verändern sie den Lauf der Dinge.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/34855812156</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/34855812156</guid><pubDate>Fri, 02 Nov 2012 23:18:07 +0100</pubDate></item><item><title>Alien-Jagd</title><description>&lt;p&gt;Kleine, sinnlose, vor Romantik triefende River/Doktor-FF. Ein Geschenk an Marie :&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;_______________________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das mag jetzt sehr klischeehaft klingen, aber von mir aus könnte dieser Abend ewig dauern&amp;#8221;, sagte die blonde Frau mit den Korkenzieherlocken, während sie und ihr Tanzpartner sich gegenseitig hin- und herwogen. Über ihnen hingen zahlreiche bunte Lichter, die über der Szenerie zu tanzen schienen. Sanft beleuchteten sie die kleine Tanzfläche mit den rund 20 Paaren am Rande einer Klippe. Über ihn schienen zwei Monde in ihrer vollen Pracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Du hast recht, das klingt klischeehaft&amp;#8221;, sagte ihr schlacksiger Partner, der einen Zylinder trug und wirbelte sie gekonnt herum. Dabei schien der Stoff ihres Kleides in der Bewegung zu schweben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Die richtige Antwort wäre &amp;#8216;Es geht mir genauso&amp;#8217; gewesen, du Chameur&amp;#8221;, lachte die Frau, als sie sich wieder in seinen Armen befand. &amp;#8220;Aber ich muss gestehen, du bist sehr viel besser im Tanzen geworden.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das würde ja bedeuten, dass ich vorher nicht tanzen konnte. Und da, meine Liebe, kann ich nur heftigst wiedersprechen. Ich war schon immer ein famoser Tänzer.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das verschmitze Lächeln auf seinen Lippen wurde breiter und die beiden flogen nur so über das Pakett, die Tatsache ignorierent, dass sie jedes andere Paar behinderten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sie so anblickte, konnte man denken, dass sie frisch verliebt waren. Doch eigentlich waren sie seit Kurzem verheiratet - aus seiner Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;River&amp;#8221;, sagte der Doktor. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Ja, Sweetie?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Findest du nicht, dass dieser ganze Abend etwas zu kitschig für uns ist?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Wäre es dir lieber, irgendwelche Aliens zu jagen?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Ich würde nie einfach so aus Spaß fremde Geschöpfe jagen, das weißt du doch! Aber ansonsten.. ja - ja das würde ich grade viel lieber.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Na, wenn das so ist.&amp;#8221; River grinste und zog ihn an seiner Hand vom Pakett. Sie strich sich das lange, weiße Kleid glatt, dass er ihr aus dem antiken Griechenland mitgebracht hatte.  Als er es ihr gegeben hatte, hatte er gelacht und gesagt, dass er es vielleicht lieber aus Ägypten hätte holen sollen. Damals hatte sie den Witz noch nicht verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und nun - so schön wie es auch war - stellte es sich als ziemlich unpassend zum Rennen heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Furchtbar!&amp;#8221;, rief River und blieb stehen. Das Fest mit den tanzenden Lichtern hatten sie nun hinter sich gelassen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor ihnen stand die TARDIS und River nutze den Augenblick, in der der Doktor sie stolz betrachtete, um ihr Kleid einzureißen. &amp;#8220;Viel besser.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;River! Das war das Kleid der Gemahlin von Aristoteles!&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie zog eine Augenbraue hoch und schmunzelte. &amp;#8220;Lügst du schon wieder?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Okay, gut, er war nicht verheiratet. Er hatte eher eine Vorliebe für gebildete Herren.. wenn du verstehst, was ich meine.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das war völlig überflüssig. Ich verstehe immer, was du meinst.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das wage ich zu bezweifeln.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erneut lachte River und ihre Locken flogen nur so in alle Richtungen. Sie bemerkte, wie der Doktor sie gespannt musterte. Deswegen hörte sie jedoch nicht auf zu lachen. Stattdessen legte sie dazu noch den Kopf schief. &amp;#8220;Was ist?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Nichts.. du bist nur sehr interessant anzusehen&amp;#8221;, sagte er und zog sie an sich, wobei er einen Arm locker um ihre Hüfte legte und mit der anderen eine ihrer Hände ergriff. So wogen sie zur fernen Musik wieder leicht hin und her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Augenblicke verstrichen, bis River erneut zu sprechen begann. &amp;#8220;Ich weiß nicht, ob das als Kompliment gelten kann. &amp;#8216;Interessant&amp;#8217; gilt nicht unbedingt als eine gut gemeinte Floskel, weißt du.&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Doktor lachte. &amp;#8220;Alles, was ich so in deiner Gegenwart von mir gebe ist ein Kompliment.&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er strich sanft eine Strähne aus ihrem Gesicht und sah ihr in die Augen. Sie beobachtete, wie sich sein Grinsen in ein liebevolles Lächeln verwandelte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und er hatte wohl bemerkt, dass sie seinen Mund beobachtete, denn er rückte näher ran und ganz leicht streiften sich ihre Lippen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Hmm, das ist fast besser als eine Alien-Jagd&amp;#8221;, murmelte er sanft an ihrer Wange.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Da hast du völlig Recht&amp;#8221;, sagte River ebenso leise und versuchte, ihn näher heranzuziehen. Doch ihre Hände griffen plötzlich ins Leere. Er war schon wieder zwei Schritte entfernt und stand mit dem Rücken zu ihr, die Hände wild gestekulierend vor sich ausgestreckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Leider werden wir die Alien-Jagd nicht aufschieben können! Die Tür zur TARDIS steht offen, deine Eltern machen wohl einen nächtlichen Spaziergang.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Hast du meine Eltern grade ernsthaft &amp;#8216;Aliens&amp;#8217; genannt?&amp;#8221;, fragte River lachend und schritt zügig zu ihm. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Hm, ja. Das seid ihr nunmal für mich&amp;#8221;, anwortete der Mann im Zylinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann grinste er. &amp;#8220;Also, Amy- und Rory-Jagd?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Meine Eltern in flagranti erwischen? Na immer doch!&amp;#8221;&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/32198945647</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/32198945647</guid><pubDate>Mon, 24 Sep 2012 17:16:00 +0200</pubDate><category>Doctor Who</category><category>River</category><category>Eleven</category><category>Fanfiction</category><category>German</category></item><item><title>kaiseiyuubi:

For the request: “John is trying to read the...</title><description>&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/tumblr_m8krhik4Sm1rtnpyzo1_500.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="tumblr_blog" href="http://kaiseiyuubi.tumblr.com/post/29177020749/for-the-request-john-is-trying-to-read-the" target="_blank"&gt;kaiseiyuubi&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;For the request: “John is trying to read the newspaper but his flatmate is distracting him”. I hope you guys like it, maybe it wasn’t exactly what you requested ;7;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;I’m sorry it took me forever to fill this!!! &lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;I forgot to reblog this, but &lt;a class="tumblr_blog" href="http://kaiseiyuubi.tumblr.com/post/29177020749/for-the-request-john-is-trying-to-read-the" target="_blank"&gt;kaiseiyuubi&lt;/a&gt; painted this picture for Marie and me because Marie translated my Johnlock-Fanfiction in English.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thank you so much, it’s awesome!&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/29346895788</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/29346895788</guid><pubDate>Mon, 13 Aug 2012 19:52:00 +0200</pubDate></item><item><title>Hi dear, I'm not sure if you remember me, but some time ago (too much IMO, so sorry!!!!) you and your friend translated some fic for me and I promised a fanart in return. Well, I just finished it! I hope you and translator like it &lt;3 I couldn't find your old blog, I had you added but I guess you deleted it, so I really hope you receive this ask, the fanart is in my tumblr, tagged "my art". Cheers!</title><description>&lt;p&gt;Of course I remember you! This is still the same blog, I just changed my name xD The picture is awesome, poor John, he’ll never be able to read his newspaper |D I’ll send it to Marie now! Thank you so much!!&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/29202958862</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/29202958862</guid><pubDate>Sat, 11 Aug 2012 19:15:55 +0200</pubDate></item><item><title>Marie und der Doctor</title><description>&lt;p&gt;Just for fun. My friend meets the 10th Doctor. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;____________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was für ein Sommer. Obwohl es Mitte Juli war fegte der Wind über die Felder und gelang so auch unter die Kaputze des Mädchens. Dieses fluchte und zerrte leicht an der Leine ihres großen, goldenen Labrador. &amp;#8220;Komm schon, sonst willst du doch immer direkt zurück. Warum musst du heute ausgerechnet einen auf Leistungssportler machen?&amp;#8221; Der Hund setzte sich trabend in Bewegung und das Mädchen seufzte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl Marie das warme, einladene Licht des Hauses schon sehen konnte, war es doch noch ein weiter Weg, denn die Pfade zogen sich in schlängelnden Bahnen über das flache Land.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Laune sank und sank und wurde auch nicht besser, als ein seltsames Geräusch auftauchte. Erst interessierte es sie nicht wirklich, doch dann schwoll es an und letztendlich drehte sie sich um.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Dämliche Treckerfahrer&amp;#8221;, dachte sie, doch da war kein Trecker. Stattdessen stand keine zwanzig Meter entfernt, mitten auf einem Acker, eine blaue Box. Erst dachte Marie, es wäre ein Toilettenhäuschen, doch in großen, leuchtenden Buchstaben stand &amp;#8220;Police Public Call Box&amp;#8221; über der Tür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da sie sich ziemlich sicher war, dass das Ding dort gerade noch nicht gestanden hatte, wurde sie neugierig. Normalerweise kümmerte sie sich kaum um sowas, doch das Häuschen schien sie magisch anzuziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Bleib hier, Gole!&amp;#8221;, sagte sie und befestigte die Leine ihres Hundes an einem Pfahl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann schlich sie hinüber und umrundete das kleine Häuschen. Es erinnerte sie an die Telefonboxen in London, die sie noch dieses Jahr sehen würde – und vermutlich war es auch so etwas ähnliches. Doch was hatte das Ding hier, kaum einen Kilometer, vor ihrem Haus zu suchen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade, als sie auf der Rückseite der Box stand, fing ihr Hund an zu bellen und ein Schanier knirschte. Aus der Box kam ein großer, ziemlich schlanker Mann, in extrem seltsamen Klamotten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er trug einen blauen Anzug zu roten Chucks und darüber einen fast bodenlangen hellbraunen Mantel. Seine Nase war schief und das Gesicht kantig, doch er strahlte über das ganze Gesicht, als hätte er nie etwas schöneres gesehen, als das Rheinland bei Regen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem er sich am Kopf gekratzt hatte, ging er los, ohne das Mädchen hinter ihm zu bemerken. Sein Ziel war eindeutig der Hund, der einmal laut bellte und freundlich mit dem Schwanz wedelte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Super Wachhund, dachte Marie. Aber es gab ihr etwas Zeit, den Fremden noch etwas genauer zu betrachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;What are you doing here, all by yourself?&amp;#8221;, sagte er und Marie konnte nicht anders, sie musste grinsen. Oh, wie sie Briten liebte!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als er den großen Kopf des Labradors tätschelte, kam sie hinter der Box hervor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Uhm, excuse me..&amp;#8221;, sagte sie leise, doch der Fremde hatte sie sofort gehört und nun drehte er sich um.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;That&amp;#8217;s my dog. He&amp;#8217;s not alone.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Well, then it&amp;#8217;s fine! No one should leave his dog behind.&amp;#8221; Und mit dem Satz lächelte er wehmütig in den Himmel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann durchfuhr ein Ruck seine langen Gliedmaßen und er drehte sich um. Mit einigen schnellen Schritten ging er auf Marie zu und schüttelte ihre Hand, wobei er gleich den ganzen Unterarm mit erfasst hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Nice to meet you! What&amp;#8217;s your name? Where am I? What&amp;#8217;s the date?&amp;#8221;, fragte er und das in einer beachtlichen Geschwindigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marie legte den Kopf schief und sah ihn an. Was musste bloß mit ihm falsch gelaufen sein, dass er nicht wusste, wo er war? Vermutlich war er ein Betrunkener. Aber ein betrunkener Brite mitten im Nichts zwischen ihrem Heimat-Kaff und dem nächsten kleinen Dorf?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also beschloss sie, zu antworten. &amp;#8220;My name is Marie. And you are in Millingen. Western Germany.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;What, Germany?&amp;#8221; Der Mann drehte sich der blauen Box zu und trat einmal heftig gegen das blaue Holz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Jetzt müsste es klappen!&amp;#8221;, sagte er dann im lupenreinen Deutsch und grinste das völlig verwirrte Mädchen an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Ich muss ein wenig vom Weg abgekommen sein, eigentlich wollte ich 450 Kilometer weiter westlich landen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder konnte Marie nicht anders, als eine Augenbraue zu heben und ihn skepisch anzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;400 Kilometer weiter westlich..? Deswegen das Englisch? &lt;em&gt;Alles&lt;/em&gt; klar. Ich denke, ich und mein Hund sollten dann besser gehen&amp;#8230;&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Oh, ja, vielleicht&amp;#8221;, grinste der Mann und blickte noch einmal zu Gole hinüber. &amp;#8220;Dabei scheint der alte Kerl dort drüben sich irgendwie über mich zu freuen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und da er scheinbar nicht wirklich lange still bleiben konnte, ging er nochmal zum Hund und streichelte seinen Rücken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Wollen Sie nicht wenigstens die Tür von Ihrer seltsamen Telefonzelle schließen?&amp;#8221;, fragte Marie und schüttelte den Kopf. Dann machte sie einen Schritt auf die Box zu und ergriff den Türknauf, doch anstatt sie zu schließen riss sie sie auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor ihr - direkt hinter der blauen Maserung - war ein Raum, golden und mit einer hellblauen Röhre in der Mitte. Große, ebenfalls goldene Säulen ranken sich in das Dach und um die Röhre gab es unzählige Knöpfe, Schaltkreise und Hebel. Doch das an sich war nicht das Problem, sondern die Größe des Raums – Marie schätzte den Durchmesser auf ca. 20 Meter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;WAS ZUM-&amp;#8220;, rief sie und ohne einen Gedanken an die Konsequenzen zu verschenken, trat sie ein. Tatsächlich. Das Innere war größer als das Äußere. Erst dachte sie, es wäre eine Spiegelung oder eine optische Täuschung, doch ihr Hirn sagte ihr schnell dass das nicht sein konnte, denn gerade eben noch hatte sie die Box umrundet. Und hier drin gab es keine Spiegel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann drehte sie sich auf den Zehenspitzen um, nur um zu sehen, dass in der Tür der große Mann stand. Gole streckte neben ihm den Kopf durch die Tür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Was ist das hier? Und wer sind Sie?&amp;#8221;, fragte Marie hastig und wich ein wenig zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Miene des Mannes war undurchdringlich als er antwortete. &amp;#8220;Das ist meine TARDIS, mein Raumschiff. Und ich bin der Doctor.&amp;#8221;&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/28580547681</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/28580547681</guid><pubDate>Thu, 02 Aug 2012 23:37:00 +0200</pubDate></item><item><title>Pasta (Asami/Iroh) (English)</title><description>&lt;p&gt;The title is stupid and a joke between Marie and me, I&amp;#8217;ll change it as soon as I have a better one.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I wrote this because Marie really likes that ship and she&amp;#8217;s drawing us as waterbenders right now. XD Thank you, hon!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;It&amp;#8217;s in English because I have to practice it. I think my English gets worse and worse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So this is absolutely not perfect. But I&amp;#8217;ll continue it.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;_____________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Finally the spring came and the snow melted. The whole city seemed to awake and it felt like the spring also touched the heart of the citizens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;After this long, depressing winter full of violence and hate, the sun rays felt surprisingly good.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;There were always on or two people that stretched their face in the sky.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But even though the Avatar was able to stop Amon, Republic City wasn&amp;#8217;t really free. There was a mumbling in the streets because the revolution wasn&amp;#8217;t over yet. People still believed that there were many Equalists in the underground left and no one was able to be sure that their neighbour wasn&amp;#8217;t one of them.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So there was lots of work left and Asami Sato prepared herself for the coming day.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;It was still pretty cold, but now it felt refreshing. Airtemple Island was peacefully right now. No wonder, the airbender-kids were still asleep. Only Naga was in front of the building, with her big head on her paws. She recognized the young woman and made a friendly noise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Good morning, Naga&amp;#8221;, said Asami and she touched the white fur of the polarbear-dog. &amp;#8220;It&amp;#8217;s really nice here like this, am I right?&amp;#8221; She smiled and Naga closed her eyes. She seemed pleased.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Asami sighed. The day promised to become very hard. A lot of work waited for Team Avatar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;And even though she didn&amp;#8217;t like to think about it: The work also meant that she was around Mako and Korra the whole time.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Even though they were a couple for a few weeks now, it still hurt her to see them together. Not likle they were kissing or touching each other the whole time. Actually they behaved more like friends or team mates like they did before. But Asami was sure that they did this because of her. And that felt even more awful.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But still – she really liked Korra. That girl was amazing and she was happy to be her friend and that she accepted her as a member of Team Avatar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;While Asami thought of all these things, the sun rose and a few people came over from the ships that layed in front of the island. Most of them didn&amp;#8217;t even notice Asami, even though they seemed to be careful because of Naga. Only one them stopped and came over. She noticed that it was Iroh, the General of the United Forces.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Good morning, Miss Sato&amp;#8221;, he said with his friendly voice. &amp;#8220;Aren&amp;#8217;t you able to sleep?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;No. But these hours seem to be the only peaceful ones in my life, so I actually enjoy them. Naga feels the same, right, girl?&amp;#8221; Again the big white creature made a friendly noise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Is it okay if I join you?&amp;#8221;, asked the General and sat down next to Asami.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yes. But don&amp;#8217;t you have duties or something like that? Talking with Tenzin about political stuff?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yeah, but I still have some time left.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;That&amp;#8217;s nice.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yeah.&amp;#8221; Then an awkward silence came over them.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Asami still touched Nagas fur and followed the clouds with her eyes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;How does someone talk to the General of the United Forces, who is the son of the Firelord and the grandson of Firelord Zuko? Normally she didn&amp;#8217;t have problems with official persons, because she is used to them thanks to her fathers company. Even the Avatar and the son of Avatar Aang were no problems, but that young man next to her made her feel uncomfortable.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Not in a bad way, but still.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Today will become hard, right?&amp;#8221;, he finally asked while he adjusted the sleeves of his uniform.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yeah. We got some news that there is another secret tunnel in the north of the city. Maybe we can find even more of them down there&amp;#8221;, said Asami, relieved that he found a topic for their conversation.&amp;#8221;Will you and your team help us today?&amp;#8221;, she continued.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;No. We still have to get a few of the higher Equalists and we got a tip where some of them hide. That&amp;#8217;s our task today.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Sounds interesting.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yeah. We sure will have some problems with them, because they are strong. But we have some help from Tenzins Brother, Bumi.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;He seemed to be a nice guy when I met him. I mean, I didn&amp;#8217;t talk to him, but I liked his appearance and how he annoyed Tenzin.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;They both laughed.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yes, I think that he is awfully good at annoying his younger brother&amp;#8221;, Iroh said, laughing.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;They smiled at each other. Joking around made the conversation much easier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;I have to go now&amp;#8221;, said Iroh finally. &amp;#8220;Good luck.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Maybe we will see each other tomorrow morning again, General?&amp;#8221; Asami stood up when Iroh rose.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;If we are done with our duties till tomorrow morning, I think we will.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;They shook hands, and Iroh went away.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/27505730490</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/27505730490</guid><pubDate>Wed, 18 Jul 2012 23:10:38 +0200</pubDate><category>Asami sato</category><category>General Iroh</category><category>Fanfiction</category><category>I'm not a native speaker so sorry ;O;</category></item><item><title>Zwei Tote</title><description>&lt;p&gt;Ich weiß nicht, ob alles passt, aber es hat Spaß gemacht. Irene ist ein extrem cooler Charakter. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wettschulden-Idee hab ich ganz dreist aus der Guy Ritchie-Version geklaut. xD&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;________________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre schlanke Gestalt war eingehüllt in einen engen schwarzen Mantel, der ihre Kurven umspielte. Andere Männer hätten sich davon schon ablenken lassen, doch nicht Sherlock. Er nahm es nur wahr, ein weiter Fakt der zum Gesamtbild seines Gegenübers passte. Zusammen mit den langen, offenen Haaren, der Beule in ihrer Seitentasche und dem Lippenstift ließ sich erkennen, in welchem Zustand die Person war: Auf der Hut, aber mit Unterstützern. Die Haare ließen darauf schließen, dass sie ihre Berufung tatsächlich aufgegeben hatte, der Lippenstift sowie die Pistole zeigten aber, dass sie nicht auf sich alleine gestellt war. Irgendwie erleichterte dieser Fakt ihn immer noch, auch wenn er es nun schon länger wusste. Naja, einflussreiche Freunde hatte sie vermutlich genauso viele wie Feinde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er nahm all dies wahr, noch bevor sie sich wirklich zu ihm umgedreht hatte. Als sie seine Gestalt erblickte, ebenfalls in einen Mantel gehüllt, großgewachsen und dunkelhaarig, bröckelte ihre sonst so gefasst wirkende Maske ein wenig. Zu lange war es her gewesen, dass sie sich gesehen hatten und zu oft war er in den Zeitungen erschienen, als dass sie es nicht gesehen haben könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie fasste sich schnell wieder, geübt wie sie war und trat dann durch den dunklen Tunnel zu ihm. Ihre Erscheinung passte nicht recht zu den mit Graffiti übersähten Wänden um sie herum, doch er wusste, dass selbst Leute wie sie sich manchmal in solchen Umgebungen aufhielten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenige Schritte vor ihm blieb sie stehen. Sie blickten einander an, blau in blau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Was für eine seltsame Art, sich wieder zu sehen“, sagte sie und ihre Stimme war fest, auch wenn Sherlock an ihrer Mimik anderes ablesen konnte. „Zwei Tote, in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Die Frau und das Fake-Genie“, bestätigte er und beobachtete, wie ein Lächeln sich um Irene Adlers Lippen stahl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Langsam begann sie, ihn zu umkreisen. „Eigentlich hätte ich mir denken können, dass der große Sherlock Holmes sich nicht einfach so geschlagen gibt. Dass er es nicht fertig bringt, dass mit dem &amp;#8216;Fake-Genie&amp;#8217; auf sich sitzen zu lassen. Sicher kratzt das an Ihrem Ego, nicht wahr?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Was die Leute von mir denken, ist mir eigentlich völlig egal.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„So kühl, so unantastbar.. Genau wie ich es in der Erinnerung habe. Eine wirkliche Freude.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich blieb Irene stehen, wieder genau an der Stelle, an der sie angefangen hatte. Es tröpfelte leise an den Wänden, was laut während der kurzen Stille klang. Wie Hammerschläge, die auf etwas hinaus wollten. Beide wussten, dass sie sich hier nicht zufällig getroffen hatten. .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war Irene, die das Schweigen brach. „Also? Wie kommt es, dass wir uns zufällig in diesem Tunnel treffen? Dort, wo ich eigentlich.. Spezielle Person hätte treffen müssen. Und dann finde ich Sie hier vor. Sie wollen doch sicher etwas von mir?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Gut beobachtet“, setzte Sherlock an und ein Schmunzeln umspielte seine Lippen. Diesmal war er es, der näher trat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Erstmal muss ich sagen, dass Sie wirklich lachhaft einfach zu finden waren. Ihre Spur zieht sich durch ganz England, etwas, dass sehr untypisch für eine Tote ist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Die Spur ist nur für Sie so einfach zu finden, mein Lieber. Sie gehen doch sonst davon aus, dass alle anderen Idioten sind – und genau so ist es. Und irgendwie muss ich es ja bestimmten Personen ermöglichen, mich zu finden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ein riskantes Leben.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ein Leben, dass ich so führen will.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erneut huschte ein Schmunzeln über die Lippen des Mannes. Sie hatte sich kaum geändert, gerissen, raffiniert und risikofreudig war sie wie eh und je.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irenes Hand zuckte leicht, etwas, was er nicht übersah. Er konnte nicht recht deuten, wovon dieses Zucken kam und das störte ihn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann fuhr sie fort. „Aber Sie sind doch nicht hier, weil Sie sich Sorgen um mich machen, oder? Sonst wären Sie schon viel früher aufgekreuzt, es ist ja nicht so, als würden wir beide erst seit gestern vorgeben, tot zu sein.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Gut erfasst. Um ehrlich zu sein, bin ich hier, um Sie um etwas zu bitten.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Augenbrauen schnellten hoch, denn damit hatte sie nicht gerechnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sherlock Holmes bittet um etwas? Und dann ist seine Bitte noch an mich gerichtet? Das gefällt mir. Sehr sogar.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie lächelte nun breiter, die typische Arroganz spiegelte sich in ihren Augen. Er wollte es nicht recht zugeben, doch er hatte diesen Ausdruck vermisst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Also? Was ist es, was ich für Sie tun soll?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Es geht um John“, sagte er schließlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ah. Das hätte ich mir denken können.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erneut zuckte ihre Hand und erneut wusste er nicht, warum. Ihre Miene verriet nichts, sie war gefasst und bereit, alles zu verbergen. Und sie war gut darin. Doch auf ihre Hand schien sie weniger zu achten. Was hatte sie vor? Wollte sie zu ihrer Pistole greifen? Doch.. warum? Es war besser, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, da war sich Sherlock sicher. Also redete er weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Es geht um seine Wettschulden. Und darum, dass ein gewisser Mann auf ihn aufmerksam geworden ist. Schauen Sie mich nicht so an, ich weiß, dass Sie wissen, wen ich meine. Es war.. unverkennbar, dass er mit Ihnen Kontakt hatte. Alles an ihm brüllte danach.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Aber nicht auf diese spezielle Weise“, sagte sie, und ihre Mine wurde ernster. Er wusste, dass es ihr wichtig war zu zeigen, dass sie sich für ihn bis zu einem speziellen Grad geändert hatte. Er erinnerte sich an den Puls unter seinen Fingern, der verräterisch ihre Gefühle preisgegeben hatte. Gefühle, die sie auch jetzt noch hegte, das war offensichtlich in ihrer Haltung und ihrem Verhalten. Doch diese Hand..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Nein. Das nicht. Aber ich weiß, dass Sie immer noch gewisse Möglichkeiten haben, ihre Ziele durchzusetzen. Und dieser Mann kann John gefährlich werden“, erwiderte er und sah sie fest an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Vielleicht ist meine Spur doch zu deutlich“, lachte die Frau und diesmal gestattete sie ihrer Hand, das zu tun, was sie scheinbar schon die ganze Zeit wollte. Doch nicht die Pistole war ihr Ziel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie berührte Sherlocks Wange und sah ihn ebenfalls mit einem festen Blick an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Weiß John, dass er einen solchen Beschützer hat? Vermutlich nicht. Irgendwann müssen Sie sich Ihre Gefühle für ihn doch eingestehen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wovon reden Sie?“, fragte Sherlock, denn ihre Annahme brachte ihn aus der Fassung. Woher wusste sie..?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als könnte sie seine Gedanken lesen – etwas, dass nicht möglich war, auch nicht durch seinen Gesichtsausdruck, da war er sich sicher – sagte sie: „Ich besitze dieses gewisse Etwas.. Nennen wir es weibliche Intuition. Und ich habe genug Erfahrung auf dieser Ebene. Irgendwann müssen Sie es ihm sagen. Und ich würde zu gerne wissen, wie er reagiert.“ Noch immer hatte sie ihre Hand an seinem Gesicht und langsam zog sie die Linie seiner Wangenknochen nach. Gefühle. Er hatte es gewusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„So wie es jetzt steht, wird er überhaupt nichts erfahren von mir. Ich bin tot, schon vergessen?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ja, aber nicht auf ewig. Irgendwann werden Sie zurück in das strahlende Licht wollen, denn ich kenne Sie. Sie wollen beweisen, dass sie wirklich ein Genie sind. Nicht wahr?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie zog ihre Hand zurück. „Gut, ich helfe Ihnen. Immerhin bin ich Ihnen noch etwas schuldig.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock war erleichtert, doch erneut achtete er darauf, dass sie seine Gedanken nicht erahnen konnte. Ihr Blick wurde nun geschäftlich, solche Deals hatte sie sicher schon tausende Male abgewickelt. Und sie würde nichts unternehmen, dass sie selbst gefährden würde. Da war er sich sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Es war schön, Sie wieder zu sehen und mit Ihnen zu reden. So von Toter zu Totem“, sagte sie schließlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin mit der arrogant-schmunzelnden Mine drehte sie sich um. Er konnte nicht erkennen, dass ihre Maske sofort bröckelte, als ihr Gesicht im Dunklen lag. Sanft drückte sie die eine Hand in die andere, als wollte sie das Gefühl seiner Wangenknochen unter ihren Fingern für immer behalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann ging sie. Erst als sie an der Ecke ankam, hinter der sie verschwinden würde, blieb sie nochmal stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ach, und unser kleines Gespräch hier halte ich natürlich geheim. Nicht, dass Moriarty davon erfährt.“ Und mit einem Lachen war sie verschwunden, denn sie wusste, dass seine Gedanken auf diesen Satz hin anfangen würden, zu rasen.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24548530020</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24548530020</guid><pubDate>Wed, 06 Jun 2012 19:58:36 +0200</pubDate><category>BBC Sherlock</category><category>Fanfic</category><category>German</category><category>Irene Adler</category><category>Sherlock Holmes</category></item><item><title>Ah, excellent!!! Thank you so much for this THANK YOU BLESS YOU and the lovely translator who did this, as I said before I don't have much to give in return but I do fanart! Sherlock/Johnlock related of course It's really beginner stuff, you can check some in my tumblr or my dA. If you and the translator want/have some prompt, please feel fre to tell me! I'd be delighted to draw something for you both in return &lt;3 THANKS AGAIN *O* &lt;3</title><description>&lt;p&gt;This is so incredible sweet, thank you so much :D I really like your art and I’ll ask my friend if she has an idea. And I’ll follow you with my main blog :&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24476911656</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24476911656</guid><pubDate>Tue, 05 Jun 2012 18:48:03 +0200</pubDate></item><item><title>Psspspsspspssss! [English]</title><description>&lt;p&gt;Remember the story I wrote for one of &lt;a href="http://lanimalu.blogspot.de/" target="_blank"&gt;lanimalus&lt;/a&gt; pictures? Well my wonderful friend &lt;a href="http://www.sternenwacht.tumblr.com" target="_blank"&gt;Marie&lt;/a&gt; translated it for me, because I&amp;#8217;m still busy with stuying and her English is waaaay better than mine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thank you so much, hon! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So now, here is the Johnlock-Story in English :&amp;gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;__________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Good, we&amp;#8217;re done here, aren&amp;#8217;t we?”, asked Sherlock Holmes and his voice was full of its typical arrogant-sarcastic sound. He rose from his armchair and wrapped himself in his dressing gown completely ignoring the fact it was already 4pm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yep, we&amp;#8217;re done. And John”, Lestrade began, sitting on the sofa and watching John who was busy with the tea kettle in the kitchen. &amp;#8220;I beg you, please do not publish this case in your blog. Same&amp;#8217;s for you, Sherlock.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Nevermind, nobody&amp;#8217;s reading his website anyway. And if, it would take ages to get through Sherlock&amp;#8217;s scattered thoughts.” John laughed.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock puckerd up his lips, but showed no other reaction. &amp;#8220;Are we finally done now?”, he repeated and looked at Lestrade one more time before he turned away. &amp;#8220;Then, please, excuse me, but I have better things to do than listening to your stupid gibberish.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;John walked out of the kitchen, a cup of tea in his hands and grinned. If there was one thing in the world Sherlock got easily prickly about, it was his website.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;He watched his flatmate, who finally stood still next to him and obviously had something to tell. But what he said was absurd. John&amp;#8217;s mind could not fully understand it at the first second.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Pardon me?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;I have just asked you whether you would like to play Doctor. If yes, meet me in my bedroom”, he whispered.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Then, louder, so Lestrade could listen as well: &amp;#8220;Maybe &lt;em&gt;you &lt;/em&gt;should visit a doctor, John.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;After that, he disappeared in the direction of his bedroom, leaving a completely perplex John behind. His face was burning. He got a questioning glance from Lestrade because his hands trembled this much the tea was running down his fingers. He didn&amp;#8217;t notice.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W-what did Sherlock just say?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;I&amp;#8217;m going now”, Lestrade said and raised an eyebrow. He couldn&amp;#8217;t interpret John&amp;#8217;s behavior, and, as he know the inhabitants of Bakerstreet 221B, he didn&amp;#8217;t even try. When he left John was still standing there, his mind tried to work up Sherlock&amp;#8217;s words. Slowly the fact that his flatmate really said that came to his mind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;How should he react? Firstly, it was surprising that this man wanted to get intimate, all at once.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Secondly after Irene Adler, Sherlock (under this smart shell and disturbing manner) was more into women. At least that was what John always thought.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thirdly he felt kind of – and he was not happy to admit it – flattered.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;After all he put the cup on the table and cleaned his hands with his pullover. Then he swallowed and chuckled.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Well, why not? It was a well known fact that John hadn&amp;#8217;t had a girlfriend for some time lately and he was sure Sherlock wouldn&amp;#8217;t pick at it for long if&amp;#8230; something strange should happen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;He just wondered that his flatmate was into something like doctor games.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Well, that might be? Sherlock&amp;#8217;s brain simply worked in a different way.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;He went to Sherlock&amp;#8217;s bedroom. Didn&amp;#8217;t even knock, just entered.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;So, at first you need to know that I feel really flattered. And, that I am astonished.”, John started babbling. &amp;#8220;But then I thought, why not, I won&amp;#8217;t stand in the way, you get me?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock stood in front of his cupboard still wearing his dressing gown.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;What?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Well, you have to admit that you&amp;#8217;re not really that kind of person of which one would expect things like that. But, anyway, I don&amp;#8217;t know what I should expect from you in this topic, so I&amp;#8217;m just trying to find out.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;John, what are you talking about?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Uhm, about this&amp;#8230; playing doctor-thing”, John stammered. Sherlock was already putting him off his stride again.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Really? This sounded more like you were courting a woman.” Sherlock lifted an eyebrow.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Woman, man, you&amp;#8230; that doesn&amp;#8217;t really matter.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Pardon?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Well, &lt;em&gt;you&lt;/em&gt; wanted to play doctor after all!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;No, &lt;em&gt;you&lt;/em&gt; should play the doctor!” Sherlock coughed and suddenly John realized. Oh. &lt;em&gt;No.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;I caught a cold, and why should I bother going to visit a doctor when I have one as a flatmate?”, the darkhaired man asked and looked at John, who still stood in the doorway and didn&amp;#8217;t say anything. He just had a bright red face.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;John, are you alright?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;I&amp;#8230; I thought&amp;#8230;”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;What did you think?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Playing doctor&amp;#8230;”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Yeah, and? You are a doctor after all, aren&amp;#8217;t you? I mean – &lt;em&gt;oh&lt;/em&gt;.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;They faced each other, John with a grimace and Sherlock with the shock in his eyes. Even he didn&amp;#8217;t await something like that.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;You didn&amp;#8217;t believe&amp;#8230;”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;What, what do you think when you hear &amp;#8216;playing doctor&amp;#8217;?!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Not &lt;em&gt;this&lt;/em&gt;!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;That is one logic conclusion!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Just when you say it is logic doesn&amp;#8217;t have to mean it is logic actually!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;They both sputtered a few more minutes before John surrendered and got out the room. He snatched his jacket and left Bakerstreet 221B, his face still a bit reddish. Even Mrs Hudson got nearly ignored by him.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Having some nice plans for tonight yet?”, she asked.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;John rushed past her. &amp;#8220;Yes. I need to get terribly drunk.” Then he was out of the door.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock remained behind in the bedroom, totally out of space (which did not happen very often). And sure of the fact that John would have done it, if he meant to himself.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;He absolutely didn&amp;#8217;t know whether this should feel good or bad.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24348819636</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24348819636</guid><pubDate>Sun, 03 Jun 2012 21:23:00 +0200</pubDate><category>Fanfic</category><category>lanimalu</category><category>BBC Sherlock</category><category>Sherlock</category><category>John</category><category>Johnlock</category></item><item><title>Hi dear! I found this tumblr because I adore lanimalu's art, and BBC Sherlock, so in her blog I saw you wrote a fic for the fanart she made with Sherlock whispering something in John's ear. S-say, would it be possible that you write it in English too??? It seems so funny and I'm dying to read it but I cannot understand German D': sadly. Please, consider translating it???? ;7; I can offer my fail art in exchange...</title><description>&lt;p&gt;Well I always thought about a translation, but I’m a bit afraid that my english isn’t good enough :/ So there could be mistakes in it. But it’s not long so it should be no problem to try it. So, yeah, I’ll do it :&gt; And thank you &lt;3&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24257423435</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/24257423435</guid><pubDate>Sat, 02 Jun 2012 14:54:28 +0200</pubDate></item><item><title>Venezia</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Leonardo da Vinci in Venedig.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hier ist im Zuge meines Literaturkurses entstanden. Ursprünglich hatte Ezio auch einen Auftritt, aber es ist ja ein seriöser Kurs 8D Also wurde der Arme rausgestrichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich mag es sehr gerne, vorallem den Anfang. Es ist (vom Schreibstil her) meine beste Geschichte, glaube ich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ist nicht alles 100%ig in-character, ich bin kein Leo-Experte, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;BTW hat nie einer gecheckt, dass es um Leonardo geht. Ich weiß nicht, ob es an meiner Unfähigkeit liegt oder an der Tatsache, dass sich in meinem Umkreis keiner für Kunst oder AC interessiert. Und mein Vater war leicht über das mit den Tieren und Menschen schockiert 8D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;_____________________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war früher Morgen und die Dämmerung strich schon um den Horizont, der Himmel und Meer kaum trennen konnte. Der Künstler saß ruhig auf dem Holz des Steges und sah in die Ferne. Sein innerer Frieden wurde dieses Mal nicht von wirren Gedanken durchstochen, die es ihm nie erlaubten, eine Weile zu ruhen. Nein, ausnahmsweise waren seine Gedanken so friedlich wie das Wasser, das sanft und beruhigend an die Pfeiler schwappte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben seiner Hand stand eine kleine, blaue Vase, die farblich zum Putz des alten Hafenhauses passte. Die kleinen Veilchen, die den Rand der Vase säumten, waren bereits ein wenig vertrocknet, so als wollten sie betrauern, dass die Nacht vorbei war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwo in der Ferne regten sich die ersten Vögel, die einsam ihre Lieder sangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war ein Genuss, der Natur zuzuhören, denn er liebte sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gedanke, dass alles um ihn herum in Bewegung war, dass alles in einer Beziehung zueinander stand, machte ihn fast wahnsinnig vor Neugierde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der inneren Stille war es nun erstmal vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Langsam streckte er seine Glieder, deren Muskeln schrien vor Schmerz. Er hatte sich länger nicht mehr bewegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Summend machte er sich auf in sein Atelier, schob die schwere Holztür zur Seite und betrat das Chaos, das er sein Eigen nannte. Auch wenn ungeübte Augen vermutlich nichts verstanden, so war für ihn doch ein Muster zu erkennen, er wusste ganz genau, wo er was abgelegt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine Gedanken rasten bereits, als er einen Schwall beschrifteten Pergaments vom Tisch fegte und anfing, Messgeräte und Kohle bereitzulegen. Als er ein leeres Blatt gefunden hatte, legte er los.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er war wie im Rausch, als er die Kohle über das raue Papier streifen ließ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Strich für Strich erschuf er aus einer Ebene mehrere, er schaffte es sogar, die Schatten so zu setzen, dass es aussah, als würde das Vögelchen gleich losfliegen, hinaus in die weite Welt zu seinen Artgenossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als es perfekt geformt ausgearbeitet war, ließ er von seiner Arbeit ab und betrachtete sein Werk im Stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er war stolz, wieder etwas Natur eingefangen zu haben, ohne sie wirklich zu zerstören – nie wäre er auf den Gedanken gekommen, ein Tier einfach so zu töten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er schmunzelte bei dem Gedanken, dass es ihm nur bei Tieren so erging und er Menschen ganz anders ansah.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Menschen waren auch nicht so rein, so unschuldig. Ihre Gedanken verdreckten ihr Gemüt und ließen sie zu Dingen werden, die man nicht als „tierisch“ beschreiben konnte. Tiere waren seiner Meinung nach vernünftiger. Sie folgten ihren Instinkten, glaubten nur an das, was sie sahen und töteten nur, wenn sie es zum Überleben mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Künstler war sich sicher, dass dies der beste Weg war, um glücklich zu werden. Wozu brauchte man Götzenbilder, wozu die Religion, wenn doch das Wunderbarste direkt vor der Haustür zu finden war?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während er immer noch über den Vogelbild kauerte und die halbfertigen Ölgemälde auf den Staffeleien ignorierte, vernahm er ein leises Rumpeln im Vorderraum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war sein Assistent. Der Künstler lächelte und legte die Kohlen zur Seite.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/23496975510</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/23496975510</guid><pubDate>Mon, 21 May 2012 22:53:00 +0200</pubDate><category>Assassin's Creed</category><category>Fanfic</category><category>German</category><category>Leonardo</category></item><item><title>Psspspsspspssss!</title><description>&lt;p&gt;Johnlock (zumindest halbwegs xD)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Fanfic beruht auf einem nächtlichen Gespräch mit Natascha, demnach ist die Idee nicht alleine meine. Auslöser davon war eins ihrer Bilder (&lt;a href="http://lanimalu.blogspot.de/2012/05/psspspsspspssss.html" target="_blank"&gt;klick mich&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte selten so viel Spaß beim Schreiben, auch wenn es vielleicht nicht extrem gut geworden ist 8D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;__________________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Gut, damit wäre dann alles geregelt, nicht wahr?&amp;#8221;, fragte Sherlock Holmes und in seiner Stimme klang der typische arrogant-sarkastische Unterton mit. Er erhob sich von seinem Sessel, auf dem er mit angezogenen Knien gesessen hatte und schlang den blauen Morgenmantel um seinen Körper, völlig gleich, dass es schon vier Uhr Nachmittags war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ja, damit wäre alles geregelt. Und John&amp;#8221;, setzte Lestrade an, der auf dem Sofa saß und zur Küche herüberblickte, in der John Watson mit dem Teekessel herumhantierte. „Ich bitte Sie, diesen Fall nicht in Ihrem Blog zu veröffentlichen. Das selbe gilt für Sie, Sherlock.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Keine Sorge, seine Internetseite liest eh kein Mensch. Und wenn doch, braucht er ewig, um durch Sherlocks wirre Gedanken durchzudringen&amp;#8221;, sagte John und lachte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock verzog leicht die Lippen, doch anders reagierte er nicht darauf. „War es das dann jetzt?&amp;#8221;, fragte er erneut und sah Lestrade noch einmal an, bevor er sich abwendete. „Dann entschuldigt mich, ich habe wichtigeres zu tun, als mir euer Geschwafel anzuhören.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;John trat aus der Küche, mit einer Tasse Tee in der Hand und grinste. Wenn Sherlock auf etwas empfindlich reagierte, war es seine Internetseite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er sah seinen Mitbewohner an, der schließlich neben ihm stehen blieb und ihm scheinbar etwas mitteilen wollte. Doch das, was er sagte, war so absurd, dass Johns Hirn es nicht auf Anhieb aufnehmen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Bitte was?!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ich habe Sie gefragt, ob Sie Doktor spielen wollen. Wenn ja, komm Sie in mein Schlafzimmer&amp;#8221;, flüsterte er.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann, lauter, so dass auch Lestrade es hören konnte, sagte er: „Vielleicht sollten &lt;em&gt;Sie&lt;/em&gt; mal zum Doktor gehen, John.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann verschwand er Richtung Schlafzimmer und ließ den völlig perplexen John zurück, dessen Gesicht glühte. Er erntete einen fragenden Blick von Lestrade, denn seine Hände zitterten so stark, dass der heiße Tee über seine Finger lief. Er bemerkte es nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W-was hatte Sherlock grade gesagt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ich werde dann jetzt gehen&amp;#8221;, sagte Lestrade und zog die Augenbraue hoch. Er konnte Johns Verhalten nicht deuten und so wie er die Bewohner der Baker Street 221B kannte, war es ihm auch keinen Versuch wert. Als er weg war, stand John immer noch dort und sein Gehirn verarbeitete Sherlocks Satz. Nur langsam drang der Gedanke zu ihm durch, dass sein Mitbewohner das wirklich gesagt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sollte er reagieren? Erstmal war es überraschend, dass dieser Mann auf einmal intim werden wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens hatte John nach der Sache mit Irene Adler gedacht, Sherlock würde sich (unter seiner klugen Hülle und verstörenden Art) doch eher für Frauen interessieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drittens fühlte er sich – er gestand es sich nicht gern ein – irgendwie geehrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich setzte er den Tee auf den Tisch und wischte sich das Zeug am Pullover ab. Dann schluckte er und schmunzelte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na, warum nicht? Es war Tatsache, dass John schon etwas länger keine Freundin mehr hatte und er konnte sich nicht vorstellen, dass Sherlock lange darauf herum hacken sollte, sollte irgendetwas.. seltsames passieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er wunderte sich nur darüber, dass sein Mitbewohner auf so etwas wie Doktor-Spielchen stand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na gut, das könnte doch eigentlich sein, oder? Sherlocks Kopf tickte halt etwas anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann ging er hinüber zu Sherlocks Schlafzimmer. Er klopfte nicht einmal an, sondern trat einfach ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Also, erst einmal müssen Sie wissen, dass ich mich echt geehrt fühle. Und, dass ich überrascht bin&amp;#8221;, schwafelte John los. „Aber dann habe ich gedacht, warum nicht, also, an mir soll es nicht liegen, verstehen Sie?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock stand vor dem Kleiderschrank und er trug noch seinen Morgenmantel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Was?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Nunja, Sie müssen zugeben, dass Sie nicht unbedingt die Person sind, von der man so etwas erwartet. Aber ich weiß eh nicht, was ich von Ihnen in der Hinsicht erwarten soll, also versuch ich es einfach rauszufinden.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„John, wovon reden Sie?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Na, von.. von der Sache mit dem &amp;#8216;Doktor spielen&amp;#8217;&amp;#8221;, stammelte John. Sherlock brachte ihn mal wieder aus dem Konzept.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Achso..? Das klang eher danach, als ob sie um eine Frau werben.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock zog eine Augenbraue hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Frau, Mann, Sie.. Das spielt doch keine Rolle.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Bitte was?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Na, &lt;em&gt;Sie&lt;/em&gt; wollen doch Doktor spielen!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sein,&lt;em&gt; Sie&lt;/em&gt; sollen den spielen!&amp;#8221; Sherlock hustete und es fiel John wie Schuppen von den Augen. Oh. Nein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ich bin erkältet und wozu sollte ich mir die Mühe machen zu einem Arzt zu gehen, wenn ich doch einen als Mitbewohner habe?&amp;#8221;, fragte der dunkelhaarige Mann und blickte John an. Der stand immer noch an der Tür und sagte nichts, er hatte nur einen glühend roten Kopf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„John, alles okay?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ich.. ich dachte..&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Was dachten Sie..?&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Doktor spielen..&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ja, und..? Sie sind doch ein Doktor, oder nicht? Ich meine- oh.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden sahen sich an, John mit verzogenem Mund und Sherlock mit dem Schreck in den Augen. Damit hatte selbst er nicht gerechnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sie dachten doch nicht..&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Naja, was denken Sie denn, wenn sie &amp;#8216;Doktor spielen&amp;#8217; hören?!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Nicht das!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Das ist die logische Schlussfolgerung!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Was Sie als logisch ansehen, muss noch lange nicht wirklich logisch sein!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden haspelten noch eine Weile so weiter, bevor John das Handtuch warf und aus dem Zimmer verschwand. Er schnappte sich seine Jacke und verließ die Baker Street 221B, immer noch mit hochrotem Kopf. Selbst Mrs Hudson nahm er nur am Rande wahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Noch etwas Nettes vor heute Abend?&amp;#8221;, fragte sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;John rauschte an ihr vorbei. „Ja, ich muss mich betrinken.&amp;#8221; Dann war er zur Tür hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sherlock blieb im Schlafzimmer zurück, völlig überrumpelt (was nicht häufig der Fall war) und mit der Gewissheit, dass John es getan hätte, hätte er es wirklich so gemeint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er wusste nicht, ob er das gut oder schlecht finden sollte.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/23433564890</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/23433564890</guid><pubDate>Sun, 20 May 2012 22:05:00 +0200</pubDate><category>BBC Sherlock</category><category>Johnlock</category><category>German</category><category>Fanfic</category></item><item><title>Sons of Odin: Eine Frage des Vertrauens</title><description>&lt;p&gt;Kapitel 3! Wieder aus Lokis Sicht, fuckyeah. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erneut Danke an Natascha!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stadt war in Aufruhr, denn alle, die kämpfen wollten, machten sich auf den Weg zum Palast. Loki und Thor waren unter ihnen und zusammen eilten sie durch die Straßen. &lt;br/&gt;Während Thors Gesicht jedoch Siegesgewissheit und bis zu einem bestimmten Grad auch Erleichterung widerspiegelte, war der Ausdruck seines Bruders verbissen. &lt;br/&gt;Loki hatte gewusst, dass es zu dem Angriff kommen würde, doch hatte er nicht damit gerechnet, dass die Chitauri sich von der Bombe der Menschen so schnell erholen würden. Das bestärkte ihn nur in seiner Gewissheit, dass die Menschen letzten Endes keine wirkliche Bedrohung für ihn darstellten, auch wenn sie ihn letztes Mal besiegt hatten. &lt;br/&gt;Er hatte es noch nicht geschafft, seine Kräfte wieder zu erlangen und genauso wenig hatte er sein Netz der Täuschungen so weit ausspannen können, um die Situation für sich zu nutzen. Im Gegenteil: Er war völlig davon abhängig, was der Allvater entscheiden würde. &lt;br/&gt;Und das war Lokis Problem: Natürlich durfte er nicht mitkämpfen. Um Seite an Seite mit den Asen kämpfen zu dürfen, bräuchte er ihr Vertrauen und das hatte er nun mal nicht mehr. &lt;br/&gt;Aber er konnte sich auch nicht vorstellen, dass er sich in den Tiefen des Palastes verkriechen sollte, während ganz Asgard wegen ihm in den Kampf zog. Denn Loki gestand sich durchaus ein, dass es seine Schuld war und es quälte ihn, dass Asgard wegen ihm bedroht wurde. Jedoch war er leichtmütig genug um zu glauben, dass sie gewinnen würden. Bis jetzt hatten die Asen noch nie gegen ihre Feinde verloren, auch nicht gegen die Frostriesen - und von denen wusste Loki, dass sie nicht so leicht zu besiegen waren. Immerhin beruhten ja einige seiner eigenen Kräfte auf ihren Stärken. &lt;br/&gt;Dennoch war es kein schönes Gefühl, davon auszugehen, dass seine Bestrafung die einzige Möglichkeit für einen Waffenstillstand war. Und womit würden sich die Chitauri zufrieden geben? Natürlich hatte er seine Kräfte eingebüßt und den Namen seines leiblichen Vaters angenommen. Doch für diejenigen, die nicht wussten, was für eine Bürde das für ihn darstellte, war das sicher nicht ausreichend. &lt;br/&gt;Loki schluckte. Würde sein Tod die einzige Möglichkeit darstellen? Nein, er konnte sich nicht vorstellen, dass Odin dies in Kauf nehmen würde, nur um einem Krieg aus dem Weg zu gehen. Doch andererseits hatte der Allvater sich seit der endgültigen Bestrafung nicht mehr dazu herabgelassen, mit seinem zweiten Sohn auch nur zu sprechen. Das Verhältnis der beiden schien zerbrochen zu sein und somit konnte Loki seinen Vater nicht einschätzen. &lt;br/&gt;„Gibt uns zwei Pferde!&amp;#8221;, rief Thor vor ihm und riss Loki aus den Gedanken. Tatsächlich gab eine Dame die Pferde der Familie heraus, um den Söhnen Odins zu helfen. Als sie Loki die Zügel in die Hand drücken wollte, zögerte sie kurz. Ihre Augen funkelten gefährlich auf, doch dann gehorchte sie Thors Anweisung. Der Hass der Asen auf Loki hatte sich in der Zeit, in der er sie mied, nur noch verfestigt.&lt;br/&gt;Die Brüder schwangen sich in die Sättel und drückten ihren Tieren die Stiefel in die Flanken. &lt;br/&gt;Schnell zeigte sich, dass die Rösser mit denen aus dem Palast nicht mithalten konnten. Hinzu kam, dass die Straßen überfüllt waren von Asen, die sich für den Kampf bereit machten. &lt;br/&gt;Wie viel Zeit hatten sie noch, bevor die ersten Chitauri eintreffen würden? Loki wusste es nicht. &lt;br/&gt;Doch andererseits hatte er so genug Zeit, noch an einem Plan zu feilen, von dem er überzeugt war, dass er funktionieren würde. &lt;br/&gt;Wenn er die Chitauri überzeugen könnte, sich ihm ein weiteres Mal anzuschließen, würde er vielleicht die ganze Sache für sich herumreißen können. Dafür müsste er jedoch seinen Wachen entkommen. Mit Sicherheit würde Odin ihn nicht ohne Wachen im Palast zurück lassen. &lt;br/&gt;Mit seinen Kräften wäre dieses Vorhaben kein Problem gewesen: Ein Abbild von sich zu erzeugen war eigentlich ein Leichtes für ihn. Doch leider war er nun einzig und allein auf seine physische Kraft beschränkt. Natürlich besaß er noch seinen brillanten Kopf, auf den er sich stets verlassen konnte. Doch ohne seine Kräfte schien er machtlos und ein Spielball Odins zu sein. &lt;br/&gt;Während die Hufe der Pferde über das Pflaster trommelten, erdachte er sich so einen Plan, der ihm hoffentlich zu seiner Flucht aus dem Palast verhelfen würde. &lt;br/&gt;Es würde einfacher werden, die Chitauri zu täuschen, als seinen Vater. Sie konnten nicht mit dem brillanten Kopf Odins mithalten, und demnach auch nicht mit Loki, dem Gott der Täuschungen und Lügen. &lt;br/&gt;Er würde die Schuld von sich laden und es so schaffen, sie wieder von sich zu überzeugen. &lt;br/&gt;Als sie um eine Kurve ritten und der Palast unmittelbar vor ihnen lag, kam ihm schließlich die zündende Idee: &lt;br/&gt;Mit ihm an ihrer Seite würden sie über Asgard siegen, während es so aussehen würde, als hätten sie ihn gefangen genommen. Schließlich würde er den Anführer der Chitauri eigenhändig töten, vor den Augen seines Vaters. Es war eigentlich wie damals mit den Frostriesen, doch würde er diesmal Odin selbst von sich überzeugen und nicht den Fehler begehen, seinen Bruder zu unterschätzen. &lt;br/&gt;Thors blonder Schopf wehte vor ihm durch die Luft. Ja, Thor war das größte Problem. Sollte er zu schnell eingreifen, um Loki „zu retten“, würde sein Plan nicht aufgehen. &lt;br/&gt;Dennoch stahl sich ein Lächeln auf die Lippen des schwarzhaarigen Mannes. Mit dem Angriff hatte er genau die Chance, die er brauchte, um aus seiner misslichen Situation zu entkommen. &lt;br/&gt;Schließlich erreichten sie den Palast, in dem es ebenfalls von umher laufenden Asen wimmelte. Jedoch trugen diese schon ihre Rüstungen – sie waren der Teil der Streitmacht Asgards, der sich in ständiger Alarmbereitschaft befand. &lt;br/&gt;Die Söhne Odins eilten durch die langen, goldenen Flure und erreichten schließlich den Thronsaal, der wieder einmal Schauplatz der wichtigsten Ereignisse werden sollte. &lt;br/&gt;Als er ihn betrat, musste er sich zusammenreißen, damit seine Mimik nicht verrutschte. Diesen Ort verband er mittlerweile mit zu vielen unangenehmen Erinnerungen. &lt;br/&gt;In der Mitte des Raumes hatten sich bereits einige der wichtigsten Kämpfer versammelt, darunter auch Lady Sif und die Tapferen Drei. Auch Frigga stand dabei und sie war die Erste, die die Brüder bemerkte. Sie lächelte und Loki vermutete, dass es ihr gefiel, ihn an Thors Seite zu sehen, so als wäre alles wieder wie früher. Er hasste es, dass es in Wirklichkeit nicht so war. &lt;br/&gt;Thor geriet direkt in den Pulk, als auch die anderen die Brüder bemerkten. Als Sohn Odins und Gott des Donners hatte er eine der höchsten militärischen Positionen in Asgard inne und demnach war seine Meinung hoch geschätzt. &lt;br/&gt;Loki hingegen hielt sich lieber im Hintergrund. Er stellte sich neben seine Mutter, die nicht seinen Arm berührte, wie sie es sonst oft tat, da sie wohl immer noch an die Worte dachte, die er nach seiner Ankunft zu ihr gesagt hatte. Es schmerzte ihn immer noch, daran zu denken, denn natürlich war sie seine Mutter. Doch das spielte jetzt keine Rolle. Er musste darauf achten, was die anderen sagten, denn vielleicht bekam er so ein Detail mit, das ihm später zum Sieg verhelfen würde. &lt;br/&gt;Es vergingen jedoch nur einige Augenblicke, bis die große Tür zum Saal erneut aufflog und Odin hereinkam. Sein Umhang wehte hinter ihm her und er schien höchst unerfreut über die Entwicklungen zu sein. Dennoch machte er einen ehrfürchtigen Eindruck und wie immer weckte sein Anblick in Loki das Bedürfnis, sich zu beweisen. &lt;br/&gt;„Uns bleibt nicht viel Zeit“, waren seine ersten Worte. „Die Chitauri greifen ungewöhnlich früh an, aber noch hält unsere äußerste Reihe ihrem Angriff stand. Ich möchte, dass ihr sie sofort unterstützt.“ Sein Atem ging schwer und Loki fragte sich, von wo aus er herbeigeeilt war. &lt;br/&gt;„Vergesst dabei aber nicht den Schlachtplan, den wir bereits beschlossen haben.“ &lt;br/&gt;Alle nickten, außer Loki, der sich fragte, wann sein Vater auf ihn zu sprechen kam und ob es Absicht gewesen war, dass er nichts von dem Schlachtplan wusste. Vermutlich, denn Odin beschloss nichts leichtfertig, auch nicht, ob sein zweiter Sohn bei den Kriegsbesprechungen dabei sein sollte oder nicht. &lt;br/&gt;Tatsächlich blickte Odin nun Loki an, was eine erneute Stille auslöste. Alle wollten wissen, was mit ihm während des Kampfes geschehen würde. &lt;br/&gt;„Loki“, setzte Odin an und sein Gesicht war unergründlich wie eh und je. Doch seine nächsten Worte hatten eine große Wirkung. „Ich möchte, dass du deinen Bruder begleitest. Höre auf ihn, denn er kennt den Plan.“ &lt;br/&gt;Im Thronsaal war es plötzlich still und trotzdem fragte sich Loki, ob er sich verhört hatte. „Ich soll mit kämpfen?“, fragte er schließlich und in seiner Stimme schwang der Unglaube mit. &lt;br/&gt;„Natürlich. Sie sind wegen dir hier. Und deswegen wäre es unklug, dich aus dem Geschehen auszuschließen.“ &lt;br/&gt;Was hatte das zu bedeuten? Lokis Gedanken schwirrten chaotisch in seinem Kopf herum. Einerseits schien es ein Vertrauensbeweis zu sein, dass er an der Seite des Thronfolgers kämpfen durfte und damit auch für seine Deckung verantwortlich war. Andererseits durchkreuzte dies Lokis Pläne, denn nun würde ihm sein Bruder stets im Nacken sitzen. Abgesehen davon wusste er nicht, ob er es nun ertragen konnte, wenn die Chitauri siegen würden. Denn scheinbar hatte er das Vertrauen seines Vater zurück gewonnen – oder aber Odin wollte durch den Kampf erkennen, ob er würdig war, sein Vertrauen zu besitzen. &lt;br/&gt;Das würde bedeuten, dass Odin noch genauer als sonst auf ihn achten würde, was es ihm unmöglich machte, die Chitauri ohne Magie zu kontaktieren. &lt;br/&gt;Hatte sein Vater sein Vorhaben geahnt? &lt;br/&gt;Frigga war die Erste, die nach der erneuten Stille etwas sagte. &lt;br/&gt;„Wirst du ihm seine Kräfte zurückgeben?“, fragte sie. Seine Mutter schien besorgt zu sein und es rührte Loki, sie so zu sehen. &lt;br/&gt;„Nein“, war die knappe Antwort des Allvaters. &lt;br/&gt;Er drehte sich schon zum Ausgang, als Thor sich einmischte. Der Gott des Donners schob Sif beiseite und stellte sich neben seinen Bruder. „Vater, damit schickst du ihn in den Tod! Ohne seine Kräfte kann er nicht kämpfen!“ &lt;br/&gt;Loki sah seinen Bruder an. Einerseits freute er sich darüber, dass auch er sich Gedanken über Lokis Wohlbefinden machte, doch andererseits war Loki kein unerfahrener Kämpfer, Magie hin oder her. Er erinnerte sich an den Bogenschützen, den er in Midgard getroffen hatte und sein Entschluss festigte sich. Er würde an der Seite der Asen kämpfen, denn er war immer noch ein Genie der List und somit sehr wohl fähig, sich gegen Feinde zu wehren. Vielleicht war es genau das, was sein Vater ihm vermitteln wollte. Und hatte Thor nicht heute noch selbst davon geredet, dass die Asen sich zu sehr auf ihre Kräfte konzentrierten? &lt;br/&gt;„Was sagst du dazu, Loki? Wirst du trotzdem kämpfen, auch ohne deine Magie?“, fragte Odin schlicht und Loki glaubte, die Bedeutung seiner Worte erahnen zu können. &lt;br/&gt;Er brauchte nicht lange, um seinen ursprünglichen Plan fallen zu lassen. &lt;br/&gt;Stattdessen sagte er: „Ja, Vater. Ich werde an der Seite Thors und damit an der Seite Asgards kämpfen, auch in diesem Zustand.“ &lt;br/&gt;Odin nickte und die Spannung fiel von den Anwesenden. „Dann los, der Kampf wartet!“&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22601317118</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22601317118</guid><pubDate>Mon, 07 May 2012 21:55:42 +0200</pubDate><category>The Avengers</category><category>Sons of Odin</category><category>Thor Loki</category><category>Odin</category><category>Fanfic</category><category>German</category></item><item><title>Sons of Odin: Die Macht der Asen</title><description>&lt;p&gt;Teil 2 der Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder vielen Dank an Natascha, die Korrektur gelesen und mir manches Mal bei der Formulierung geholfen hat und darüber hinaus erneut der Ansporn für das hier war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesmal aus Thors Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Asgard hatte zurück zu seiner Routine gefunden, als bemerkte es die Zerrissenheit der Königsfamilie nicht. Doch sie war da und hatte das Leben und das Ansehen der Söhne Odins verändert. &lt;br/&gt;Wo früher Prunk und Genuss geherrscht hatten, war nun Stille eingekehrt. &lt;br/&gt;Eine ganze Weile war seit den Ereignissen in Midgard und Lokis Rückkehr vergangen, als Thor erneut den Palast verließ. Seine Freunde hatten ihn zwar dazu aufgefordert, mit ihm zu speisen, doch der Thronfolger war heute nicht in der Stimmung. &lt;br/&gt;Er durchstreifte die Straßen, bis er den Rand Asgards und seine Klippen erreichte. Hier war es ruhiger, nur das Tosen des Wassers war zu vernehmen. Er stand am Rand des Abgrunds und streifte gedankenverloren mit den Fingern über Mjölnir, den er immer noch stets mit sich trug, auch wenn zur Zeit Frieden in Asgard herrschte. &lt;br/&gt;Die Frage war nur, wie lange noch und da lag das Problem: So lange die Situation so unsicher war, wagte er es nicht, nach Midgard zu reisen, auch wenn er sich nach nichts anderem sehnte. &lt;br/&gt;Denn das Reisen hatte sich verändert, seit er Bifröst zerstört hatte. Es war nun wieder möglich, doch es war schwerer als zur Zeit der Regenbogenbrücke. &lt;br/&gt;Hinzu kam, dass die Chitauri einen Rachefeldzug auf Asgard planten, da sie sich von Loki betrogen fühlten. Mehr als das wussten die Asen nicht, aber so waren sie wenigstens nicht unvorbereitet, wenn es wirklich zum Krieg kommen würde. &lt;br/&gt;Diese Spannung war unerträglich für Thor – er wünschte sich, in die Schlacht ziehen zu können, um es hinter sich zu bringen. Doch hatte Odin angeordnet, dass niemand die Chitauri angreifen würde. Und dieses Mal würde Thor sich seinem Vater nicht widersetzen. &lt;br/&gt;So verbrachte er seine Zeit damit, sich zu stärken und zu versuchen, nicht all zu oft an den letzten Kampf und an seine Zeit in New Mexico zu denken. &lt;br/&gt;Doch es gelang ihm nicht. Immer wieder schweiften seine Gedanken zurück zu Jane Foster, mit der er nur wenige Tage verbringen konnte.Aber er wagte es nicht, Heimdall all zu oft nach ihr zu fragen. &lt;br/&gt;Gedankenverloren blickte er hinüber zu Bifröst, schön und funkelnd wie eh und je, auch wenn die Brücke nun abrupt endete.&lt;br/&gt;So merkte er nicht, dass eine Person von hinten heranschlich, nur um sich leise und unvermittelt neben ihn zu stellen. &lt;br/&gt;Es war Loki. &lt;br/&gt;Thor blickte seinen Stiefbruder erstaunt an. Er hatte ihn in letzter Zeit nicht oft gesehen – meistens verbrachte Loki die Zeit außerhalb des Palastes. Seit seiner endgültigen Bestrafung vor einigen Wochen war es noch seltener geworden, dass die beiden sich über den Weg liefen. &lt;br/&gt;Der Allvater hatte Lokis Bestrafung noch erhöht: Er hatte Loki die Kräfte entzogen, wie einst auch Thor. Seine Magie war damit völlig verschwunden, er hatte nun dieselben Kräfte wie ein Sterblicher. &lt;br/&gt;Thor wusste, dass das eine sehr viel größere Bestrafung für Loki war, als ihn einzusperren – wobei Asgard ihm eh wie ein Gefängnis vorkommen musste. Zumindest fühlte der blonde Mann sich selbst so und ihm war es ja offiziell noch gestattet, die Heimat zu verlassen. &lt;br/&gt;Auch hatten sich die meisten der Asen von Loki abgewandt. Wie hätte es auch anders sein können, nachdem seine Herkunft nun bekannt war und auch die Dinge, die er auf Midgard angerichtet hatte?&lt;br/&gt;Die meisten Asen verachteten ihn dafür, dass er das Volk angegriffen hatte, das Odin einst vor den Frostriesen geschützt hatte. Thor wusste nicht, ob Loki sich daran störte, denn sein Bruder war nie einer von jenen gewesen, der sich darum gekümmert hatte, was andere von ihm dachten. So hatte er schon immer den Ruf des Mannes gehabt, der anderen gerne das Leben schwer machte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch für seinen Bruder war Loki weiterhin dieselbe Person. Wie hätte er ihn hassen sollen, wo er doch mit ihm aufgewachsen war? Für ihn war Loki ein Teil seiner Familie und er zögerte nicht, es ihm auch zu sagen. &lt;br/&gt;Außerdem war ihm bewusst, dass Frigga Loki genau so liebte. Immerhin hatte sie ihn aufgezogen und ihn heranwachsen sehen. &lt;br/&gt;„Was machst du hier?“, riss Loki ihn schließlich aus den Gedanken. &lt;br/&gt;„Dasselbe könnte ich dich fragen.“ &lt;br/&gt;Beide sprachen in einem lockeren Tonfall, um zu verhindern, dass der andere erkannte, was sie dachten. Thor konnte sich anstrengen, wie er wollte, er wusste nicht, was in Loki vorging. &lt;br/&gt;Er war schon immer unergründlich gewesen, vor allem, wenn er wirklich etwas verbergen wollte, doch nun verriet sein Gesicht absolut gar nichts – Thor konnte nicht einmal Versuchungen anstellen. Ob er wohl darüber nachdachte, wie er seinen Plan erneut aufnehmen konnte? Oder ob er endlich verstanden hatte? Der Donnergott konnte es nicht sagen. &lt;br/&gt;„Es ist ruhiger hier“, sagte Loki schlicht. „Deswegen wundert es mich ja, dass du hier bist – genießt du nicht die Feste, die zu deinen Ehren veranstaltet werden? Sonst warst du doch immer erpicht darauf, zu beweisen, was für ein guter Thronfolger du bist.“ &lt;br/&gt;Wieder diese Geschichte. Loki hatte es nie offen zugegeben, doch Thor ahnte, was wirklich Lokis Problem war: Er strebte nach Macht, die er als zweiter Sohn des Königs niemals gehabt hatte. Er wollte sich von dieser Rolle lösen. Mit allen Mitteln. &lt;br/&gt;„Feste und Ruhm sind nicht alles, was mich interessiert.“ &lt;br/&gt;„Das ist mir neu.“ &lt;br/&gt;Die beiden sahen sich an, mit ernstem Blick und Thor wusste nicht, wie er diese Konversation auffassen sollte. Neckte sein Bruder ihn, oder war es sein voller Ernst? &lt;br/&gt;Seufzend wandte der Sohn Odins seinen Blick wieder zu Bifröst. Sollte er es seinem Bruder erklären? Vermutlich würde er es nicht verstehen. &lt;br/&gt;Loki hatte deutlich klar gemacht, dass er nichts von den Menschen hielt. Wie sollte er dann nachvollziehen können, was Thor empfand? &lt;br/&gt;„Ich habe einiges dazugelernt“, sagte er schließlich. &lt;br/&gt;Loki schnaubte verächtlich. „Und ich gehe davon aus, dass du mich daran teilhaben lassen wirst.“ &lt;br/&gt;„Ich werde es dir nicht aufzwingen, wenn du es nicht willst.“ &lt;br/&gt;Erneut sahen die beiden sich an. &lt;br/&gt;„Ich verstehe nicht, was dir so an Midgard gefällt. Ist es allein diese Frau? Asgard hat auch schöne Frauen, deren Lebensspanne nicht kurz wie ein Insektenleben ist.“ &lt;br/&gt;Insektenleben. Dieses Wort beschrieb gut, was sein Bruder für die Menschen empfand, dachte Thor. Aber er hatte in gewissen Punkten recht – Janes Lebensspanne war kurz und alles, was Thor wirklich aus erster Hand über die Welt der Sterblichen wusste, war von ihr geprägt. &lt;br/&gt;Die Frage war, ob er sie wirklich liebte. Er hatte vorher nicht viel Interesse an der Liebe gehabt. Als Thronfolger Asgards hatte er sich immer gefühlt, als stünde er über solchen Dingen. &lt;br/&gt;Doch dies war nun anders – seit Jane in sein Leben getreten war, hatte er bemerkt, was ihm die Personen um ihn herum bedeuteten. &lt;br/&gt;Auch Loki hatte dazu beigetragen. Dass er Liebe für seine Familie empfand, war Thor immer so selbstverständlich vorgekommen, dass er es kaum beachtet hatte. Sein Hochmut kannte damals keine Grenzen. &lt;br/&gt;Doch in der Zeit, in der er dachte, Teile seiner Familie für immer verloren zu haben, hatte er bemerkt, wie wichtig Familienbanden auch für sein Leben waren, königliches Blut hin oder her. Und genau das war es, was ihn immer noch darauf hoffen ließ, dass Loki zurück zu seinem alten Ich finden würde. &lt;br/&gt;„Wirst du zurück nach Midgard gehen?“, setzte Loki erneut an. &lt;br/&gt;„Ja. Ich weiß noch nicht wann, aber nun, da Heimdall eine Lösung gefunden hat, werde ich genau das tun.“ &lt;br/&gt;„Wegen der Frau“, sagte Loki verächtlich. &lt;br/&gt;„Ja, auch wegen Jane. Aber auch, weil ich nun ein Teil dieses Planeten bin. Ich habe meine Spuren dort hinterlassen, genau so wie du. Und ich werde diese Gruppe von Menschen unterstützen.“ &lt;br/&gt;Der dunkelhaarige Mann schüttelte den Kopf. Nein, er verstand nicht, was Thor fühlte, genauso wenig wie Thor Lokis Gefühle verstand. Das wurde Thor von Mal zu Mal klarer. &lt;br/&gt;„Warum? Begründete sich ihr Bündnis nicht auf Verzweiflung und auf Wut? Oder rohe Gewalt?“, fragte Loki. „Diese Sterblichen bekriegen sich selbst, so machtlos sie auch sind.“ &lt;br/&gt;Ein Schmunzeln stahl sich auf Thors Lippen, als er diese Argumente hörte. &lt;br/&gt;„Sie mögen unausgeglichen sein, doch letztlich haben sie aufeinander vertraut. Ich habe ihnen vertraut. Ich habe Seite an Seite mit ihnen gegen die Chitauri gekämpft und du weißt genau so wie ich, zu was sie im Stande sind. Warum sonst wären die Chitauri so wütend auf dich? Du hast die Menschen unterschätzt.“ &lt;br/&gt;„Das mag sein, doch es ändert nichts an den Tatsachen.“ &lt;br/&gt;„Welche Tatsachen? Dass sie Gefühle besitzen, die zu Spannungen führen können? Mein Bruder, sind wir auf irgendeine Weise anders als sie? Auch wir streiten uns, auch wir spüren die Wut in uns auflodern.“ &lt;br/&gt;„Aber wir können uns auf einen weisen König verlassen, der uns zurück in die richtigen Bahnen bringt, sollten wir sie verlassen. Und das brauchen die Sterblichen auch. Und das war es, was ich ihnen zu geben vermochte“, erläuterte Loki. &lt;br/&gt;„Vater versucht tatsächlich, dich zurück in die richtigen Bahnen zu bringen, Loki. Deswegen muss ich dir in diesem Punkt zustimmen. Aber was die Menschen brauchen, ist Freiheit. Irgendwann werden sie dann hoffentlich verstehen, was sie falsch machen. Entwicklung ist nichts Falsches. Wir entwickeln uns genau so wie sie.“ &lt;br/&gt;Nun trat Loki einen Schritt vor, um seinem Bruder gegenüber zu stehen. Seine Fassade bröckelte leicht, denn er schien über den Verlauf des Gespräches nicht erfreut zu sein. &lt;br/&gt;„Sie sind schwach, Thor!“, zischte er. „Sie besitzen keine Kräfte so wie wir, die sich gegenseitig im Gleichgewicht halten.“ &lt;br/&gt;Thor lachte auf. „Bruder, es waren die Menschen, die dich und deine Armee besiegt haben.“ Es war besser, er sprach es direkt aus. Dann wurde Thors Ausdruck wieder weicher. &lt;br/&gt;„Wir beide wissen nun, was es bedeutet, ohne unsere Kräfte auskommen zu müssen“, sagte er und legte seinem Bruder eine Hand auf die Schulter. &lt;br/&gt;„Und das ist es, was die Sterblichen mich gelehrt haben: Wir Asen haben verlernt, dass es nicht nur um Macht geht. Natürlich denken auch nicht alle Menschen so, aber Fakt ist doch, dass wir – egal ob mit oder ohne unsere Kräfte – immer ein und dieselbe Person bleiben. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere geschenkten Fähigkeiten uns ausmachen. Wir entscheiden selbst, was uns ausmacht, Loki.“ &lt;br/&gt;Damit beendete er seinen Vortrag, doch er wünschte sich sehnlichst, dass sein Bruder verstand, was er auszudrücken versuchte und, dass es das war, was Odin mit seiner Bestrafung erreichen wollte. Das war Thor nun bewusst. &lt;br/&gt;So standen sie da und sahen einander an, während das Sonnenlicht langsam verschwand und das Wasser weiter rauschte. Und in diesem Moment konnte keiner bestreiten, dass es sich bei den beiden um Brüder handelte, selbst wenn sie verschiedene Meinungen hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade, als Loki etwas erwidern wollte, ertönte ein Horn in der Ferne. Beide blickten erst hinüber zum Palast, dann sahen sie wieder einander an. In beiden Gesichtern spiegelte sich die Erkenntnis wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chitauri griffen an.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22382858667</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22382858667</guid><pubDate>Fri, 04 May 2012 16:32:00 +0200</pubDate><category>The Avengers</category><category>Thor</category><category>Loki</category><category>Sons of Odin</category><category>Fanfic</category><category>German</category></item><item><title>Das Ganze..</title><description>&lt;p&gt;..wird dann doch etwas länger als eigentlich geplant. &amp;#8220;Loki&amp;#8217;s Story&amp;#8221; sollte eigentlich da enden, wo es jetzt endet, aber ich hab dann doch weiter geschrieben. Jetzt ist Kapitel 2 fertig (und aus Thor&amp;#8217;s Sicht) und es werden noch drei weitere Kapitel folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich das Ganze jetzt nicht mehr &amp;#8220;Loki&amp;#8217;s Story&amp;#8221; nennen will, bekommt die Fanfiction einen übergreifenden Titel: &lt;em&gt;Sons of Odin.&lt;/em&gt; Oh ja, ich bin so kreativ 8D Nein, wirklich, wenn ihr das Lied nicht kennst, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mear4cXlsZc" target="_blank"&gt;hört es euch an&lt;/a&gt; (Den Thor OST während des Schreibens zu hören, ist einfach perfekt ;_;). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demnach benenne ich den ersten Teil jetzt um, und jedes Kapitel bekommt auch einen eigenen Namen (ich hasse es, Namen für Dinge zu suchen D:).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kapitel 2 wird dann heute irgendwann hochgeladen. Es ist wieder länger geworden, als geplant (ungefähr so lang wie Kapitel 1), aber es ist nicht so.. herzzerreißend? Weil Thors Charakter eben nicht in einem so großen Zwiespalt gefangen ist. Generell war es viel schwieriger, Thors Charakter einzufangen, aber ich hoffe es hat trotzdem funktioniert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, das wars auch schon 8D Ließt das überhaupt wer?&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22379643858</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22379643858</guid><pubDate>Fri, 04 May 2012 14:42:00 +0200</pubDate><category>blabla</category></item><item><title>Lucy's Voicemail</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;This takes place after &amp;#8220;The Lost Archive&amp;#8221;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;It&amp;#8217;s short and it may not fit that well, but I wanted to upload it anyway.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I&amp;#8217;m not a native English speaker, so this may contain mistakes.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Desmond? It’s me, Lucy. If the Animus has a problem right now.. Don’t be afraid. It’s me. It’ll work again after this voice memory. I’m already dead, am I? This recording just works if I haven’t send an E-Mail to a specific account for three weeks. I guess you now know the truth about me. I worked for Abstergo. And now I want to explain this to you.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I was alone, Desmond. Terribly alone. No one talked to me. I had a big secret in a row of terrible human beings. I was afraid. You can not understand how much it hurt me not to know what happened out there. I just knew the details that Abstergo knew aswell. And since I was born as an Assassin, I knew that it was not everything.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Remember the day we first met? You screamed at us, at Vidic and me. Back then I wasn’t a traitor. But they wanted to kill you. And they started to believe that I was more than just a blonde girl that wanted to work for the biggest firm on earth.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;They solved the riddle. They knew that I was an Assassin. And they made me an offering: If I help them to get the Apple of Eden, you and I would live. If not, they would kill us immediately. I had no choice, Desmond. Better they get the apple and we live, even if we aren’t free.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Well. I was wrong, because now I’m dead. I really would like to know who will kill me. Abstergo? The Assassins? However.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I will not beg for forgiveness. I just want you to understand what I thought. I wish you a long life, Desmond Miles. You have to know that you, Rebecca and Shaun meant so much to me. I’ll wait for you on the other side. But until we meet, give your best.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lucy&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;You are wrong, Lucy. I would rather die than live under Abstergo’s control. But I understand you now. Thank you.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22286975137</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22286975137</guid><pubDate>Thu, 03 May 2012 02:04:00 +0200</pubDate><category>Assassin's Creed</category><category>Fanfic</category><category>The Lost Archive</category><category>English</category><category>Lucy</category><category>Desmond</category></item><item><title>Ein unerwarteter Besucher Part 1</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Da denkt John, er hätte endlich ein wenig Ruhe in sein Leben gebracht und mit der Reichenbach-Geschichte abgeschlossen, da taucht ein unerwarteter Besucher auf, der ihn um Hilfe bittet..&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br/&gt;&lt;/em&gt;Das soll eine etwas längere Geschichte werden, die bis jetzt aber nicht über den ersten Teil hinaus gekommen ist. xD&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;!-- more --&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal waren die Tage einfacher zu überstehen. Dann saß er in seinem Sessel und dachte über die Zukunft nach, nicht über das, was geschehen war. Am Ende des Tages fiel ihm dann auf, dass es ein guter Tag gewesen war. Ein Tag, den er mit Mary verbracht hatte, ein Tag an dem er gearbeitet hatte. Wenn seine Gedanken um andere Dinge kreisten, fühlte er sich fast wieder normal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich ist es schon traurig, dachte John. Das man sein Leben so an jemanden hängen kann. Er vermied mit Absicht das Wort “Herz”, denn noch immer gestand er sich seine Gefühle nicht ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nunja, heute sollte ein guter Tag werden. Er saß in seiner Wohnung auf dem Englandkissen und hatte eine Tasse Tee in der Hand, die schon längst kalt war. Das bemerkte er nicht, denn er er starrte in Gedanken versunken auf das kleine, blaue Kästchen, dass er auf der Lehne abgestellt hatte. Ja, es war endlich Zeit. Zeit, ein neues Leben zu beginnen, seine alten Gewohnheiten abzulegen. Viel zu lange hatte er keine Milch mehr gekauft, keinen Kaffee mehr gekocht. Es hatte ihn zu sehr an alte Zeiten erinnert. An verrückte, turbulente Zeiten. In denen er unter Drogen gesetzt wurde, Taxis hinterherrannte, mehrmals mit einer Waffe bedroht worden ist und die er doch mehr vermisste als alles andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er stand auf und stellte die Tasse zur Seite, da es an der Haustür geklopf hatte. Er sah auf die Uhr und runzelte die Stirn. Für Mary war es zu früh, sie kam normalerweise nicht vor dem Mittag und die Uhr zeigte ganz eindeutig neun Uhr morgens. Wer konnte es sein? Er strich sich das Haar glatt und bemerkte, dass er noch seinen grünen Morgenmantel anhatte. Nunja, wer auch immer es war, er musste mit seiner jetztigen Erscheinung vorlieb nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenigstens trage ich mehr als ein Bettlaken, dachte er und schmunzelte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er trat zur Tür und schob die Kette zur Seite, bevor er öffnete. Vor ihm stand ein altbekanntes Gesicht, dass er seit einer ganzen Weile nichtmehr gesehen hatte. Die Überraschung stand ihm ins Gesicht geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Lestrade! Wie kann ich Ihnen helfen?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lestrade hatte sich kaum verändert. Er hatte immernoch den selben desinteressierten Blick, trug immernoch die gleiche Art von Kleidung. Er sah ernst aus, aber das tat er ja eigentlich immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Kommen Sie rein, nehmen Sie Platz.”, stammelte John. Immerhin hatte Mary ihm einige Umgangsformen wieder beigebracht, die er dank seines ehemaligen Mitbewohners schon fast als abnormal angesehen hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lestrade trat dankend ein und setzte sich auf das Sofa gegenüber von Johns Sessel. Während John in der Küche hantierte um neuen Tee zu kochen, blickte er sich um. “Sehr viel heller als die Wohnung in der Baker Street.”, sagte der Inspektor schließlich und zog eine Augenbraue hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ja, meine Thera-.. eine Bekannte meinte, etwas Licht würde meinem Zustand ganz gut tun.” Lestrade nickte, und John nahm wieder Platz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Also, was kann ich für Sie tun?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lestrade sah aus, als würde das, was er sagen wollte, nicht so einfach von seiner Zunge kommen. Er druckste erst einige Sekunden herum, bevor er schließlich mit der Sprache rausrückte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ich weiß, dass Sie das eigentlich nicht mehr tun.. Aber ich möchte Sie bitten, uns bei einem Fall zu helfen. Durch Ihren Partner sind Sie ja nun ein ganzes Stück herum gekommen und haben an sich auch gezeigt, dass Sie viel Potential besitzen. Was sagen Sie..?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Augenblick schwieg John, nahm das blaue Kästchen in die Hände und wiegte es gedankenverloren hin und her. Eigentlich war ihm deutlich bewusst, was genau er wollte. Aber hatte er nicht heute noch beschlossen, ein neues Leben zu beginnen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Wer ist die Glückliche?”, riss Lestrade ihn aus den Gedanken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Bitte was..?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Die Frau die diesen Ring bekommen wird. Ich gehe davon aus, dass es ein Verlobungsring ist?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ja, das ist er.” John sah das Kästchen nun bewusst an. “Sie heißt Mary Morstan.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lestrade nickte höflich und kam dann wieder zum Punkt. “Also? Helfen Sie uns?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, das werde ich, dachte John und legte die Schatulle zur Seite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ezählen Sie mir mehr.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Küche pfiff der Teekessel.&lt;/p&gt;</description><link>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22286563781</link><guid>http://earthtoasgard.tumblr.com/post/22286563781</guid><pubDate>Thu, 03 May 2012 01:58:00 +0200</pubDate><category>BBC Sherlock</category><category>John</category><category>German</category><category>Fanfic</category></item></channel></rss>
